Nottuln. Viel Gesprächsstoff hatten am Donnerstagabend (13. März) die Mitglieder der Nottulner CDU bei ihrer Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Böcker-Menke. Zunächst aber freute sich der Ortsvorsitzende Georg Schulze Bisping darüber, zahlreiche Mitglieder begrüßen zu können. Dass die im nächsten Jahr anstehenden Kommunal- und Bürgermeisterwahlen schon jetzt ihre Schatten vorauswerfen, bewies ein wichtiger Punkt in der Tagesordnung: Die Diskussion, ob die CDU einen eigenen Bürgermeisterkandidaten stellen soll.
Nach einigen Vorschlägen und Anregungen der Mitglieder stimmte die Versammlung geschlossen für einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Nun setzt sich eine Findungskommission zusammen, um den Mitgliedern in Kürze einen den Vorstellungen entsprechenden Kandidaten vorzuschlagen.
Zudem blickte Georg Schulze Bisping in seinem Rechenschaftsbericht auf die Aktionen seit der letzten Generalversammlung zurück. „Alles zu nennen, würde sicherlich den Rahmen sprengen“, so der Vorsitzende, weswegen er nur einige Aspekte der CDU-Arbeit nannte: „Als Erfolg können wir das Gewerbegebiet Beisenbusch verzeichnen, hier sind wir gut vorangekommen. Auch der Bau des Radweges an der Dülmener Straße war ein wichtiger Schritt. Die Arbeit für die Umgehungsstraße werden wir weiterführen, denn von der Ortsentlastung wird Nottuln profitieren.“
Auch die Arbeit der Jungen Union (JU) lobte Schulze Bisping: „Ich bin sehr stolz darauf, wie sich die JU für den Bürgerbus stark gemacht hat und hoffe, dass wir bei den Kommunalwahlen auch junge Kandidaten auf der Liste haben werden.“
Wie der Ortsverband mit den Herausforderungen des demographischen Wandels umgehen soll, sei noch zu lösen, auch da die Mitgliederzahlen im vergangenen Jahr leicht gesunken seien. „Wir wollen die Türen für neue Mitglieder offen halten und wollen in diesem Jahr auch verstärkt wieder auf die Menschen zugehen.“ Ein erster Schritt in diese Richtung wird ein Informationsstand auf dem Wochenmarkt am 3. April sein.
Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle klärte die Mitglieder über derzeitige Themen wie den Fotovoltaikpark und den Gemeindehaushalt auf. Handlungsbedarf bestehe unter anderem bei Marketingkonzepten für die Alte Amtmannei oder Schulze Frenkings Hof: „Es gab Ansätze, aber bis heute ist nichts geschehen.“
Durch die vielen Diskussionsbeiträge der Mitglieder habe es viele neue Impulse für die gemeinsame Arbeit gegeben, so Georg Schulze Bisping, „So können wir unser Profil schärfen und neue Ziele und Visionen festlegen.“