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Mit Blumen bedankten sich (v.l.) Hartmut Rulle und Markus Böker bei Karsten Fuchte für die umfangreichen Erläuterungen. Foto: Ludger Warnke
14.05.2018 | WN Nottuln
Infoabend der CDU-Ortsunion Appelhülsen

Die positive Grundbotschaft stellte Karsten Fuchte gleich an den Beginn seiner Ausführungen: „Appelhülsen hat Potenzial“, betonte der Fachbereichsleiter Bauen und Planen in der Gemeindeverwaltung Nottuln. Anders als die kleineren Ortsteile Schapdetten und Darup sei Appelhülsen in der Regionalplanung als Entwicklungsgebiet dargestellt. Und dass die Nachfrage nach Bauland in Appelhülsen hoch ist, hat die Verwaltung gerade selbst erlebt: Für die drei kommunalen Grundstücke im Erweiterungsbereich Hellersiedlung gab es 40 Bewerber, darunter mindsten zehn von außerhalb der Gemeinde.

 

Die gute Verkehrsanbindung von Appelhülsen mit Bahnlinie, Autobahn und zwei Landesstraßen hat aber auch Nachteile: „Die Lärmkarte ist bitter“, formulierte Fuchte flott. Bei vielen möglichen Baulandflächen müsse der Lärmschutz sorgfältig untersucht werden.

 

Die CDU Appelhülsen hatte den Bau- und Planungsrechtsexperten aus dem Nottulner Rathaus am Dienstagabend für eine öffentliche Veranstaltung eingeladen und damit auf das richtige Thema gesetzt. Rund 60 interessierte Bürger waren gekommen, darunter viele Anlieger aus der Bakenstraße, die sich Informationen zum neuen Bauvorhaben südlich der Bahn erhofften (wir berichteten).

 

Die mit der Regionalplanung abgestimmte Haupterweiterungsfläche für Appelhülsen befindet sich im Bereich zwischen Lindenstraße, Heitbrink und Autobahn. Eine kleines Stück davon im Bereich Dirksfeld nehme man nun für einen neuen Feuerwehrstandort in Angriff, erläuterte Fuchte. Er schätzt, dass in zwei Jahren das Planverfahren abgeschlossen sein könnte.


14.05.2018 | CDU Nottuln
Führung am Samsatag, den 19.5.2018, 15:00 Uhr, Treffpunkt am Teich

Der Zugang zum Park ist kaum noch zu finden. Der hohe Wall an der Daruper Straße versperrt den Blick ins Grüne. Und im Park angekommen, zeigt er sich ungepflegt, es findet sich Wildwuchs, es ist mehr ein Hundekloo als ein zum Aufenthalt einladender Ort. Dabei könnte dieser Park ein Ort des Verweilens, eine Insel der Ruhe, ein Treffpunkt für Menschen und vieles mehr sein. Der Park müsste dafür ein neues, ein freundliches Gesicht erhalten.

Hierüber möchten das Nottulner Urgestein Richard Dammann, Architekt und Fraktionsvorsitzender der Grünen, Martin Uphoff, stellv. Vorsitzender des Nottulner CDU Ortsverbands, Meister im Garten- und Landschaftsbau, langjähriger Nottulner Bürger und Experte für die Flora und deren Gestaltung, sowie die Altnottulnerin, Autorin, Journalistin und Kunstschaffende Ulla Wolanewitz mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Sie laden zu einer Führung durch den Park ein, bei der auch der historische Hintergrund des Parks und seine Bedeutung erläutert werden. Sie möchten zugleich von den Bürgerinnen und Bürgern erfahren und mit ihnen diskutieren, wie diese sich einen wiederbelebten Park wünschen. Der Weg geht zweimal durch den Park und einmal drumrum.


Neues Bauland in Appelhülsen?

Am Anfang stand der Wunsch zweier Grundstückseigentümer auf der Bahnhofstraße, im hinteren Bereich ihrer Grundstücke eine Nachverdichtung zu ermöglichen. Die Planung wurde im Dezember 2016 von der Kommunalpolitik thematisiert. „Im Ergebnis wurde die Verwaltung beauftragt, die Pläne zu erweitern. Ziel sollte es sein, ein neues Wohngebiet für Appelhülsen zu schaffen“, erinnert die CDU Appelhülsen in einer Pressemitteilung. Eineinhalb Jahre später stelle nun in der nächsten Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses ein Investor sein Projekt Wohnquartier „Am Salmbreitenbach“ für den Bau von rund 15 Wohnhäusern vor, die auf der Fläche zwischen Bahnhofstraße, Bakenstraße und Bahnhof entstehen sollen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle begrüßt den aktuellen Planungsstand: „Wir freuen uns gleich doppelt: Zum einen, weil der großen Nachfrage nach Bauland in Appelhülsen endlich ein gewisses Angebot gemacht werden kann. Zum anderen, weil die Anregung, an dieser Stelle ein Baugebiet zu projektieren, aus Reihen der CDU-Fraktion kam.“

CDU-Ortsvorsitzender Markus Böker überzeugt das Angebot inhaltlich. „Die fußläufige Nähe zum Bahnhof macht es den zukünftigen Bewohnern möglich, mit der Bahn nach Münster oder in das Ruhrgebiet zu fahren. Aber auch der Ansatz, den Bau von Einfamilienhäusern mit größeren barrierefreien Wohneinheiten zu kombinieren und in den Mehrfamilienhäusern Kleinwohnungen einzurichten, entspricht dem aktuellen gesellschaftlichen Trend. Dies zeigt: Das Baugebiet hat großes Potenzial“.

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Anwohner der Hellersiedlung im Gespräch mit Mitgliedern der CDU Appelhülsen

Anbindung des geplanten neuen Kindergartens und verkehrliche Situation im Bereich Kapellenweg / Kücklingsweg, diese Themen brennen den Anwohnern der Hellersiedling in Appelhülsen derzeit unter den Nägeln. Sie trafen sich deshalb diese Woche mit Vertretern aus dem CDU-Ortsvorstand Appelhülsen.

 

Hartmut Rulle, Fraktionsvorsitzender der CDU im Nottulner Gemeinderat, konnte berichten, dass nach dem aktuellen Planungsstand der neue Kindergarten von der Lindenstraße erschlossen wird, was unter den Anwohnern auf große Zustimmung stößt. Änderungsbedarf sehen die Bürger hingegen im Bereich Kücklingsweg / Zufahrt Kapellenweg. Hier wird eine Querungshilfe für Fußgänger gefordert, damit insbesondere Kinder sicher auf die gegenüberliegende Straßenseite gelangen können, wo derzeit der neue Rad- und Fußgängerweg vom Sportzentrum zur Lindenstraße gebaut wird.

 

Eine weitere Gefahrensituation stellten Bürger und Politiker bei einem Rundgang im Bereich Kücklingsweg / Lindenstraße fest. Radfahrer in Appelhülsen, die vom Kücklingsweg Richtung Ortsmitte fahren, können lediglich am Zebrastreifen die Lindenstraße (L 844) sicher überqueren. Ziel sollte es sein, im Bereich des neuen Kindergartens eine zusätzliche Möglichkeit für Fahrradfahrer und Fußgänger zu schaffen, die Straße sicher zu überqueren, indem eine Bedarfsampel installiert wird. Auch Radfahrer aus der „Hellersiedlung“ könnten diese Ampel nutzen. Die CDU sieht außerdem für die Fahrzeuge der zukünftigen Feuerwache den Vorteil, mithilfe der Ampel den Fahrzeugverkehr stoppen zu können, um auch unter Einsatzbedingungen sicher in den Verkehr einfädeln zu können.

 

Beide Maßnahmen wird die Appelhülsener CDU im Gemeinderat beantragen.
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