In der Mitte der Gesellschaft
In großer Einmütigkeit hat der CDU-Ortsverband Nottuln die personellen Weichen für die neue Vorstandsperiode gestellt. Als Nachfolgerin von Georg Schulze Bisping, der nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden kandidierte, wählten die knapp 20 stimmberechtigten Anwesenden Silke Beckhaus an die Spitze des Ortsverbandes. Ohne Gegenstimme verlief auch die Besetzung der weiteren Vorstandspositionen. Stellvertretender Vorsitzender ist wie bisher Martin Uphoff, Schriftführer bleibt Jan-Marvin Beyer. Zum Vorstand gehören ferner auch zehn Beisitzer: Julian Allendorf, Hermann Büssing, Martin Gesmann, Erich Hausmann, Thomas Hülsken, Markus Lunau, Rita Pohl, Roswitha Roeing-Franke, Georg Schulze Bisping und Dieter Welbers.
Zu Beginn der Versammlung zog Schulze Bisping, der den Ortsverband seit 2007 leitete, ein positive Fazit der vergangenen zwei Jahre. Die CDU sei zweifellos in der Mitte der Gesellschaft verankert, habe viele Anliegen der Bürger aufgegriffen und auf den Weg gebracht. Erfreut zeigte sich Schulze Bisping darüber, dass es in den vergangenen Jahren gelungen sei, die CDU personell breiter aufzustellen und neue Mitglieder für eine aktive Mitarbeit zu gewinnen. Stellung nahm der Nottulner auch zum Thema „Schule Schapdetten“. Mitglieder und Vorstand unterstützen die Position der Ratsfraktion. „Wir werden als Ortsverband Solidarität mit den kleineren Ortsteilen zeigen“, versicherte Schulze Bisping an die Adresse des Schapdettener CDU-Vorsitzenden Heinz Niederschmidt.
Dass die CDU dem scheidenden Vorsitzenden viel zu verdanken hat, darauf wies Margarete Große Wiesmann als stellvertretende Gemeindeverbandsvorsitzende hin. „Deine Bilanz kann sich sehen lassen. Du hast ein offenen Ohr für die Themen der Bürger. Du bis ein Querdenker im positiven Sinne“, würdigte Große Wiesmann und überreichte als kleines Dankeschön eine „Flaschenpost“ mit Überraschungsinhalt.Schulze Bisping selbst versprach, weiterhin „unbequem zu bleiben“. Er zieht sich zwar aus der ersten Reihe zurück, nicht aber aus der aktiven Mitarbeit. Intensiv will er nun zum Beispiel den Bürgermeisterkandidaten Dirk Mannwald unterstützen.
Dieser stellte sich den Mitgliedern vor. Dabei machte Dirk Mannwald deutlich, wie er mit den Arbeitsschwerpunkten Wirtschaftsförderung, Ortsteilentwicklung und Förderung des sozialen Miteinanders zu einer positiven Entwicklung der Gemeinde beitragen wolle.
Nicht nur das Wohl der Gemeinde Nottuln, sondern aller elf Kommunen im Kreis hat Landratskandidat Dr. Christian Schulze Pellengahr im Blick. Der frisch gekürte Kandidat informierte die Nottulner Mitglieder über seine Vorstellungen von einem Kreis Coesfeld, der als Serviceeinrichtung für die Städte und Gemeinden und damit für die Menschen vor Ort agiert.
Beide Kandidaten warben bei den Mitgliedern um Unterstützung. Beide Kandidaten erhielten großen Beifall.