Ehrenamt unverzichtbar
„Ehrenamt ist: Bürger helfen Bürgern“, betonte Dr. Bruno Voß, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, am Freitagabend in seiner Begrüßung zum Neujahrsempfang, zu dem die CDU alle ehrenamtlich Tätigen der Gemeinde in die Räume des Unternehmens Fahrzeugbau Heimann eingeladen hatte. „Die große Zahl der Besucher zeigt, wie viele unser gemeinsames Leben mit ehrenamtlichem Engagement prägen“, zeigte sich Voß sehr angetan von den aus allen Ortsteilen der Gemeinde angereisten Gästen.
Seinen Dank richtete der Vorsitzende auch an den Hausherrn Karl Heimann, dem Margarete Große Wiesmann dafür Präsent und Blumen, die er gerne an Ehefrau Maria weitergab, überreichte. Auch Karl Heimann hieß die Anwesenden willkommen. Besonders freute er sich, dass auch Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling und Landtagsabgeordneter Werner Jostmeier unter den Besuchern waren. Heimann informierte, dass sein Unternehmen in 2014 mit dem Umzug von Darup zum Beisenbusch ein neues Kapitel in der mehr als 100-jährigen Geschichte aufgeschlagen habe. „Wer gute Vorsätze hat, versucht sie auch umzusetzen“, betonte Heimann und leitete damit über zu der Frage: „Wie kann unsere Gemeinde etwas für Unternehmen und Bürger tun?“ Dazu vermittelte an diesem Abend nicht nur der mittelständische Unternehmer seine Sicht, auch der kurz zuvor von den CDU-Mitgliedern gewählte Bürgermeisterkandidat Dirk Mannwald (wir berichteten) betonte, dass er sich als Wirtschaftsförderer sehe.
In einem vom stellvertretenden Fraktionsvorsitzender Markus Lunau moderiertem Podiumsgespräch schilderten neben Mannwald auch Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling und der Fraktionsvorsitzende Hartmut Rulle, wie hoch sie das Ehrenamt und seinen Einfluss auf das Leben im Münsterland und insbesondere in Nottuln schätzen. Karl Schiewerling erinnerte daran, welch hohe professionellen Managementqualitäten und soziale Kompetenzen häufig von ehrenamtlich Tätigen erbracht werden.„Als Bürgermeister von Nottuln sind für mich die Menschen das Wichtigste“, betonte Dirk Mannwald, der die Gäste über seine Motive für die Kandidatur und über seine Ziele informierte. Neben der wichtigen Wirtschaftsförderung seien daher die Entwicklung aller Ortsteile sowie das soziale Miteinander in der Gemeinde weitere besondere Arbeitsschwerpunkte, denen er sich als Bürgermeister widmen wolle.
Gespräche und das Miteinander standen auch an diesem Abend im Mittelpunkt. Nicht nur auf dem Podium, sondern in erster Linie unter allen Anwesenden, um dabei auch zwischen den Ortsteilen Brücken zu schlagen.
Für behagliche Atmosphäre sorgte Bluesmusiker Matt Walsh, der von Martin Spoergel am Keyboard begleitet wurde.