CDU Gemeindeverband Nottuln

Klares Votum für Dirk Mannwald

Volle Rückendeckung für den Bürgermeisterkandidaten der CDU: Dirk Mannwald (vordere Reihe 3.v.l.) und seine Frau Renate freuen sich über das Nominierungsergebnis. Seine Parteifreunde von Gemeinde-, Kreis-, Landes- und Bundesebene sichern ihm ihre Unterstü

CDU kürt ihren Bürgermeisterkandidaten

Mit 95,7 Prozent Zustimmung haben die CDU-Mitglieder Dirk Mannwald zum Bürgermeisterkandidaten gekürt.

Stehende Ovationen für den neuen Hoffnungsträger der CDU in der Gemeinde Nottuln. Nach einer immer wieder von Beifall begleiteten Bewerbungsrede haben die Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes am Freitagabend den 44-jährigen Dirk Mannwald zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September dieses Jahres gewählt. „Ich bitte um ein starkes Mandat für meine Kandidatur“, hatte Mannwald die rund 80 Anwesenden, darunter 69 stimmberechtigte Mitglieder, zum Abschluss seiner Rede gebeten. Und dieses klare Mandat bekam er: 95,7 Prozent betrug die Zustimmung. Mit den drei Gegenstimmen kann nicht nur der Gemeindeverbandsvorstand, sondern auch Mannwald selbst gut leben.

Unter der Leitung von Dr. Bruno Voß, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, führte die CDU ihre Nominierungsversammlung in den Räumen der Firma Fahrzeugbau Heimann am Beisenbusch durch. Eine Nähe zur heimischen Wirtschaft, die durchaus Sinn macht. Auch Dirk Mannwald kommt aus der Wirtschaft.

Markus Lunau als Sprecher der Findungskommission machte noch einmal deutlich, dass die profunde Wirtschaftskenntnis, die Offenheit für neue Entwicklungen, die Erfahrung als Führungskraft und die Fähigkeit, Prozesse anzustoßen, zu moderieren und transparent zu gestalten, entscheidende Faktoren gewesen seien, weshalb Findungskommission und Gemeindeverbandsvorstand sich einstimmig für Dirk Mannwald ausgesprochen haben. Dass der 44-jährige Nottulner noch keine Erfahrung in der öffentlichen Kommunalverwaltung hat, wiegt für die CDU nicht schwer. „Er hat alle Voraussetzungen, diesen Job zu meistern“, betonte Lunau.

Auch Dirk Mannwald selbst ging in seiner Rede schon zu Beginn auf diesen Aspekt ein: „Mancher werde sich fragen: Kann Dirk Mannwald die Verwaltung führen und die notwendigen Impulse für die Gemeinde Nottuln setzen? Darauf antworte ich: Ja, er kann“, betonte der Nottulner, der an diesem Abend von seiner Frau Renate begleitet wurde.

Der 44-Jährige nutzte den ersten Teil seiner Rede, um sich als Person den Mitgliedern näher vorzustellen: ein Nottulner Mitbürger, Familienvater, vielfältig ehrenamtlich aktiv, der Nottuln als „meine Heimat“ bezeichnet. Dazu der mehr als respektable berufliche Werdegang, der ihn in die nationale Führungsebene des weltgrößten Brauereikonzerns führte, wo der Nottulner für ein Finanzvolumen im dreistelligen Millionenbereich verantwortlich ist. 

„Mit mir bekommen Sie keinen Verwalter, sondern in erster Linie einen Gestalter für die Gemeinde Nottuln und deren Verwaltung“, betonte Mannwald unter dem Beifall der Anwesenden. Er stehe für Transparenz und Durchsetzungsfähigkeit sowie für einen modernen, motivierenden, die Mitarbeiter überzeugenden und kooperierenden Führungsstil.

Weil die finanzielle Lage der Gemeinde schwierig und die Kostenseite ausgereizt ist, gilt das Hauptaugenmerk des 44-Jährigen der Verbesserung der Einnahmeseite. Notwendig ist aus Sicht von Mannwald eine effektive Wirtschaftsförderung. „Ich will der erste Wirtschaftsförderer der Gemeinde sein“, formulierte Mannwald mehrdeutig. Die weitere, proaktive Vermarktung des Gewerbegebietes Beisenbusch möchte er zum Beispiel vorantreiben, damit das vorhandene Potenzial schnell Früchte trägt und die Gemeinde auch von steigenden Gewerbesteuereinnahmen profitiert.

Das klare Bekenntnis zu den Ortsteilen, zum Ehrenamt in der Gemeinde, zur schulischen Infrastruktur wurde von den Mitgliedern sehr begrüßt. Besonders viel Beifall erhielt Dirk Mannwald, als er ein ganz aktuelles Thema ansprach und betonte: „Wir wollen aber auch nicht die vergessen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden oder diese aufgrund von Verfolgung und schrecklicher Armut verlassen mussten und bei uns gelandet sind. Auch für sie soll Nottuln ein sicherer Ort sein, in dem sie sich willkommen fühlen. Das sind wir unserem christlichen Werteverständnis schuldig.“

Zum Schluss dann das Signal an die Mitglieder für die Bürgermeisterwahl: „Wir haben gute Chancen, nach zwei Legislaturperioden wieder den Bürgermeister für Nottuln zu stellen“, betonte Dirk Mannwald und versprach: „Ich werde mein Bestes geben, um dies gemeinsam mit Ihrer Hilfe auch zu schaffen. Ich bitte Sie um ein starkes Mandat für meine Kandidatur und rufe Ihnen aus voller Überzeugung zu: Wir werden die Wahl gewinnen.“ Stürmischer Beifall und zahlreiche persönliche Glückwünsche zeigten: Dirk Mannwald hat die überwältigende Mehrheit der Partei erreicht.