„Jetzt sollen Jüngere ran“
Es geschah am Abend des 29. November. Plötzlich fielen alle Straßenlaternen in Schapdetten aus. Wie war noch mal die Nummer des Störungsdienstes? Kein Problem. Die steht doch auf dem Schapdettener Terminkalender. Nachschauen, anrufen. Und schon bald leuchtete das Dorf wieder in abendlicher Idylle.
Der Schapdettener Terminkalender ist auch in solchen Fällen ein wertvoller Helfer. Herausgegeben vom CDU-Ortsverband, ist er viele Jahre von Heinz Rütering betreut worden. „Doch damit ist nun Schluss“, möchte der Schapdettener, nachdem er den aktuellen Kalender für 2015 noch erstellt hat, jetzt Jüngere ranlassen. Seine Parteifreunde werden sich Gedanken darüber machen müssen, wer nun die Termine und Rufnummern sammelt. Lohnen wird sich diese Arbeit sicher.
Alle Termine der Vereine, Verbände und Organisationen sind aufgeführt, die jeweils bis Ende Dezember vorgelegen haben. Der Kalender bietet so einen guten Überblick, wann welcher Verein welche Veranstaltung durchführt. Aber auch Feiertage und wichtige Sportereignisse wie das Champions-League-Finale oder die Spiele der Deutschen Fußballnationalmannschaft sind aufgelistet. Damit wird der Kalender für viele zu einer wichtigen Planungshilfe.Er verhindert auch, dass Vereinsaktivitäten untereinander oder auch mit privaten Feiern zusammenfallen. „Wenn ich bei der Erfassung der Daten festgestellt habe, dass es terminliche Kollisionen gab, habe ich die Vereine darauf aufmerksam gemacht“, erzählt Rütering. So ist schon manches Fest gerettet worden. Der Terminkalender zeige aber auch, „wie viel Leben in unserem Dorf steckt und wie viele sich engagieren“.
Auch dass die Vereine mit Ansprechpersonen und Telefonnummern im Kalender verzeichnet sind, macht diesen zu einer wichtigen Informationsquelle.
Heinz Rütering schuf und betreute den Terminkalender, der CDU-Ortsverband gibt ihn heraus und finanziert ihn. Verteilt hat Rütering die 650 Kalender mit Hilfe einiger Schüler an alle Haushalte. Nicht nur an die direkt im Dorf, sondern auch an die in den umliegenden Bauerschaften. Schließlich soll jeder wissen, was in Schapdetten los ist.