CDU Gemeindeverband Nottuln

Neue Zweckgemeinschaft

Bündnis für die Bürgermeisterwahl

Wer möchte Bürgermeister in Nottuln werden? Ab sofort hat diese Frage eine ganz neue Qualität. Der Verzicht des Amtsinhabers erhöht die Chancen für neue Bewerber.

Es zeichnet sich ab, dass die Nottulner im September 2015 wohl unter zwei Kandidaten werden wählen können: Nach WN-Informationen haben sich SPD, UBG, Grüne und die FDP auf ein „Bürgermeister-Zweckbündnis“ verständigt. Mittels einer Ausschreibung soll ein Kandidat beziehungsweise eine Kandidatin gefunden werden, die von allen vier Parteien mitgetragen wird. Das erhöht die Chancen gegenüber der CDU, wie das Beispiel Schneider gezeigt hat. Unter den vier Parteien besteht sogar die Bereitschaft, darüber hinwegzusehen, ob und welcher Partei ein Kandidat angehört. Hauptsache, die Person ist gut für Nottuln.

Dermaßen ins Detail gehen wollte gestern der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Manfred Kunstlewe nicht. Der SPD-Politiker bestätigte aber auf WN-Anfrage, dass die vier Parteien Gespräche über ein gemeinsames Vorgehen führen. „Wir sind noch am Anfang. Ob es was wird, muss sich zeigen“, gab sich Kunstlewe sehr zurückhaltend.

Auch bei der CDU ist zu dem Thema Zurückhaltung angesagt. Stellvertretender Gemeindeverbandsvorsitzender Dieter Welbers verwies lediglich auf eine geplante Klausurtagung Anfang November, bei der man das Thema umfassend beraten werde.