Perspektive für die Wassergymnastik?
Optisch mache das Bad einen guten Eindruck, berichtet die CDU in einer Pressemitteilung. „Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass alles in bester Ordnung ist“, kommentierte Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle den optisch einwandfreien Zustand des Bades. Einen genaueren Blick verschaffte sich die CDU dann im Kellergeschoss, wo der Sockel des Bades in Augenschein genommen wurde.
Kalkablagerungen an den Wänden lassen an vielen Stellen erkennen, wo Wasser an undichten Stellen ausgetreten ist. Mehr noch: Wasser, aggressives Chlor und andere zum Badebetrieb mit Temperaturen jenseits der 30 Grad aus Hygienegründen zwingend vorgeschriebene Substanzen haben die Stahlarmierung des Bades angegriffen. Ein Gutachten belege, dass die Statik des Bades in Gefahr geraten sei, schildert die CDU. Eine Reparatur sei schlicht unwirtschaftlich.
„Im Ergebnis musste das Krankenhaus das Bewegungsbad schließen, obwohl seit einiger Zeit bereits Überlegungen im Gange sind, in etwa zwei Jahren ein neues, kleineres Bewegungsbad mit Bewegungsraum für sechs bis acht Patienten an anderer Stelle auf dem Krankenhausgelände zu errichten“, wie die CDU erfuhr. Betriebswirtschaftlich setze das Krankenhaus auf einen kleineren Neubau mit moderner Wasserererwärmung und guter Dämmung, um die seit Jahren galoppierenden Energiekosten in den Griff zu bekommen.„Wir haben viele gute Anregungen mitnehmen können. Wir ermutigen das Krankenhaus ausdrücklich, die Pläne zu konkretisieren und möglichst schnell zu realisieren“, fasste Fraktionsvize Markus Lunau zusammen. Die CDU wolle nun auf die Gemeindeverwaltung einwirken, möglichst bald mit dem Krankenhaus zu sprechen und auch eine gemeindliche Unterstützung mit dem Ziel anzubieten, ein erweitertes Platzangebot für zehn bis 15 Personen zu schaffen, erklärt die CDU.