CDU Gemeindeverband Nottuln

CDU bietet "vorurteilsfreie Zusammenarbeit" an

Ortsunion zieht eine positive Bilanz

"Die Genehmigung der Umgehungsstraße war sicherlich ein besonderer Meilenstein für die Politik der Nottulner CDU in den letzten Jahren", resümierte Georg Schulze Bisping, Vorsitzender der CDU-Ortsunion Nottuln, anlässlich der letzten öffentlichen Vorstandssitzung in diesem Jahr. Auch innerhalb der CDU gebe es Befürworter und Gegner.

Neben den Vorstandsmitgliedern nahmen auch einige Bürger aus den Reihen der Befürworter sowie auch Peter Steil als Vorsitzender des "Bürgervereins" (gegen die Nord-Umgehung) an der Sitzung teil. Schulze Bisping zeigte für beide Seiten Verständnis und warb dafür, dass die Bürger jetzt wieder aufeinander zugehen. Auch für die CDU sei die Sicherheit des Nottulner Trinkwassers ein K.-o.-Kriterium gewesen. Das bleibe auch so. Deshalb begrüße man, dass die neue Straße nach den strengsten Richtlinien gebaut werden soll. "Mit diesen Sicherheitsstandards darf so eine Straße sogar über ein offenes Gewässer wie den Möhnesee gebaut werden," berichtete Roswitha Roeing-Franke. 
Die CDU werbe dafür, jetzt wieder konstruktiv und gemeinsam an der Weiterentwicklung des Ortes zu arbeiten. Georg Schulze Bisping bot den Gegnern des Projektes "die vorurteilsfreie Zusammenarbeit" an.

Als weiteren Erfolg der Gemeindepolitik verbuchte der CDU-Vorsitzende die Entstehung der bischöflichen Sekundarschule. Künftig seien weiterhin alle Schulabschlüsse in Nottuln möglich. Die Sekundarschule könne an die hervorragende Arbeit der Hauptschule und der Realschule anknüpfen. Die Wirtschaft freue sich schon auf gute, ausbildungsfähige junge Leute aus den Nottulner Schulen. Außerdem sei neben dem Gymnasium durch die Sekundarschule das Abitur nach neun statt nach acht Jahren möglich.

Schulze Bisping: "Es ist jetzt eine große Aufgabe von Schulen und Gemeindepolitik, für diese Nottulner Schulen zu werben und zu erreichen, dass weniger Schüler abwandern." Aus Sicht der CDU müsse daher auch die Erreichbarkeit aus den Ortsteilen überprüft und eventuell optimiert werden. 

Als CDU-Erfolg wertete Schulze Bisping auch die Ansiedlung des McDonald's am Beisenbusch statt an der Bodelschwinghstraße. Das dort im Bau befindliche Café mit Drive-in sei die bessere Alternative für diesen Standort. Durch die Bebauung des Kreisverkehrgrundstückes falle aber nun der Platz für die kleinen Wanderzirkusse weg. Nach Ansicht des CDU Ortsvorstandes ist es jetzt erforderlich auch dafür nach geeigneten Alternativen zu suchen.