CDU Gemeindeverband Nottuln

Trauerhalle Appelhülsen: CDU fordert einen zweiten Anlauf

Ein erster Anlauf, in Appelhülsen eine neue Trauerhalle zu realisieren, fand 2009 ein jähes Ende. Die Diskussion ist dennoch aktueller denn je, wie ein Gesprächsabend des CDU-Gemeindeverbandes in dieser Woche ergab. CDU-Vertreter aus allen Nottulner Ortsteilen hatten sich in der Appelhülsener Gaststätte Klingel getroffen und dazu Vertreter des Heimatvereins Appelhülsen und weitere Gäste aus einer Nachbarkommune eingeladen.

CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Dieter Welbers: „Die CDU hat sich bereits 2009 für den Neubau einer Trauerhalle in Appelhülsen eingesetzt und steht auch weiterhin zu dem Projekt. Wir sollten jetzt einen zweiten Anlauf nehmen“.

Wie das Projekt trotz schwieriger Haushaltslage der Gemeinde Nottuln realisiert werden kann, ergab die weitere Diskussion. So wurde vorgeschlagen, zunächst eine reine Einsegnungshalle mit 60-70 Sitzplätzen zu bauen, auf weitere Funktionalitäten aber zu verzichten. Diese könnten bei Bedarf später nachgeholt werden. Auch müssten sich die Kirchengemeinden finanziell beteiligen und die in der Region tätigen Bestattungsunternehmen sollten mit ihren Erfahrungen in das Projekt eingebunden werden.

Anni Wessendorf und Manfred Richert vom Heimatverein erinnerten zudem an die Spendenbereitschaft beim Projekt St. Martin. Dieter Welbers: „Dieser Erfolg lässt sich wiederholen, wenn Politik und Kirchengemeinden beschließen, in Appelhülsen eine Trauerhalle im zweiten Anlauf auch tatsächlich zu realisieren“.

CDU-Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle will die vielen guten Anregungen in die politischen Gremien mitnehmen und sich für den Bau der Trauerhalle einsetzen: „Jetzt heißt es, tatkräftig für politische Mehrheiten zu sorgen. Dazu werden wir alle Kräfte bündeln müssen. Innerparteilich haben wir diesen Vorgang heute Abend mit deutlichem Ergebnis erfolgreich abschließen können: Die CDU steht in allen Ortsteilen hinter dem Projekt“.