Die Sozialpolitiker der Nottulner CDU informierten sich jetzt nochmals direkt bei Marie-Theres Kastner (MdL) über KiBiz
„Wir befinden uns mitten im rasanten Wandel im Bereich Bildung und Familie. Immer mehr Kinder kommen schon mit Defiziten in die Grundschule, immer mehr junge Familien wünschen sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig haben wir immer weniger Kinder, es droht die Schließung vieler Kindertageseinrichtungen.
Deshalb ist es ein Gebot der Stunde, die bisherigen Bildungs- und Betreuungsanstrengungen – gerade bei den unter dreijährigen Kindern – durch eine umfassende Gesetzesgrundlage zu steigern. Auch muss der Rückzug der kirchlichen Träger von Kindertageseinrichtungen verhindert werden! „fasste Andreas Kleinmann, sachkundiger Bürger im Rat der Gemeinde Nottuln, jetzt zusammen.
Am vergangenen Montag nutzten die CDU-Sozialpolitiker der Gemeinde die Gelegenheit, sich im Gespräch mit MdL Marie-Theres Kastner über das neue
Kinderbildungsgesetz aus erster Hand zu informieren.
Mit dem neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiz) trage die Landes - CDU den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung.- so Kleinmann.
In enger Abstimmung mit den Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Kirchen werde dadurch ein notwendiger Systemwechsel entstehen, der durch deutlich zeitlich und kostenmäßig flexiblere Betreuungszeiten, durch den Ausbau der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren, durch gezielte Sprachförderung und erstmalige Verankerung der Tagespflege durch Tagesmütter / -väter die beschriebenen gesellschaftlichen Problemen lösen helfe.
Dafür seien trotz sinkender Kinderzahlen jährlich 250 Millionen Euro in den kommenden Haushalten eingeplant! Daher sei die Behauptung, KiBiz sei ein Spargesetz unsachlich und falsch, denn gerade das Gegenteil sei der Fall, kommentiert die örtliche CDU die zur Zeit laufenden Protestaktionen kritisch.
Das geplante neue Gesetz sei ein Systemwechsel, der verständlicherweise auch Ängste auslösen könne. Deshalb werde die Nottulner CDU bei der konkreten Umsetzung des Gesetzes eng mit den Eltern, Erzieher/Innen aller hiesigen Kindertageseinrichtungen und ihren Trägern sowie der Gemeindeverwaltung zusammenarbeiten.
Die Nottulner CDU stehe bei der Lösung der Probleme ganz auf der Seite der direkt Betroffenen und werde nach der Verabschiedung des Gesetzes ,die die Landesregierung am 24. Oktober beabsichtige, bis zum Inkrafttreten im nächsten Kindergartenjahr (August 2008) ihrer familienpolitischen Verantwortung in Nottuln gerecht werden, ergänzte der Vorsitzende der Nottulner Ortsunion, Georg Schulze Bisping.
Deshalb seien begleitende Info- und Planungs - Veranstaltungen geplant, damit die großen Chancen des Gesetzes für die Familien in Nottuln genutzt werden können.