Teilhabe erforder Qualität
Dieses Thema sei ja gerade für den Prozess der entstehenden Sekundarschule in Nottuln aktuell, meint Schulze Bisping.
Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen bedeute für die CDU die Vielfalt der Lebensläufe, Möglichkeiten und Bedürfnisse in den Blick zu nehmen und im Rahmen des beabsichtigten Umsetzungsprozesses zu berücksichtigen. Das schließe nach Ansicht der CDU auch die Möglichkeit ein, dass es für bestimmte Kinder mit Behinderungen auch weiterhin Förderschulen geben müsse.
Eltern, die ihr Kind aufgrund der jahrzehntelang entwickelten guten Förderbedingungen und der großen Professionalität der Förderschulen in dieser Einrichtung weiter gefördert wissen wollen, verdienten nach Ansicht der CDU denselben Respekt wie Eltern, die einen Regelschulplatz für Ihr Kind wünschen.
Nach Ansicht der CDU muss es einen ehrlichen Zeitplan bei der Realisierung von Inklusion geben.Eilige Maßnahmen, die Qualitätsanforderungen und Ressourcenfragen außer Acht ließen, seien nicht verantwortbar.
Schulen müssten zunächst mit einer angemessenen Ausstattung (personell wie materiell) in die Lage versetzt werden, alle Kinder im gemeinsamen Unterricht qualitativ hochwertig zu fördern.
Grundschulen und weiterführende Schulen hätten beispielsweise ganz verscheidende Voraussetzungen, so dass die jeweiligen Anforderungen an inklusive Beschulung sehr verschieden seien.