CDU: Grünes Schulkonzept schafft nur Verlierer!
Die Nottulner Grünen wollen das Nottulner Gymnasium in eine gemeindliche Sekundarschule umwandeln. Hiermit würden sie in Nottuln nach Einschätzung der CDU eine fatale Konkurrenzsituation herbeiführen. CDU-Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle: "Das Bistum wird für diesen Fall wohl kaum seine überaus erfolgreiche Realschule schließen. Damit entstünde ein Nebeneinander von gemeindlicher Sekundar- und kirchlicher Realschule. Das Ergebnis ist eine konfliktträchtige Situation, in der beide Schulen untereinander um die Schüler konkurrieren".
CDU-Ratsfrau Roswitha Roeing-Franke: „Was wird aus den Schülern, die das Abitur auf einem Gymnasium erlangen wollen? Warum sollten sie eine Sekundarschule besuchen, wenn Nachbarkommunen weiterhin ein gymnasiales Angebot unterbreiten? Warum sollten Realschüler, die in Nottuln eine hervorragende Realschule vor Ort haben, auf eine Sekundarschule wechseln? Mit welchen Schülern soll also diese gemeindliche Sekundarschule, wie die Grünen sie sich vorstellen, gefüllt werden?“
Markus Lunau von der CDU-Fraktion formuliert harsche Kritik an einem weiteren Punkt: "Der neue Schulleiter am Gymnasium geht mit Elan und Engagement an den Start. Die Politik sollte ihn unterstützen und ihm den Rücken freihalten. Die CDU steht an seiner Seite und voll hinter dem Gymnasium. Die von den Grünen geführte Diskussion um das Gymnasium hingegen ist völlig kontraproduktiv.“Hartmut Rulle abschließend: "Egal ob für Schüler, Eltern, Lehrer und Schulen, das grüne Schulkonzept macht alle zu Verlierern. Ganz im Gegensatz dazu: Das von Bürgermeister, Kämmerer, CDU, FDP und UBG auf den Weg gebrachte Konzept einer Sekundarschule in kirchlicher Trägerschaft bringt sämtliche Voraussetzungen mit, dass alle Beteiligten nur profitieren. Die CDU wird es auch weiterhin konsequent unterstützen“.