CDU Gemeindeverband Nottuln

Geld für Jugend und Sportvereine

"Ehrenamtliche prägen das Bild unserer Gemeinde. Sie bedürfen nicht nur der öffentlichen Anerkennung, sondern haben auch Anspruch auf eine angemessene Förderung." Mit dieser Aussage fasste Gerhard Dörndorfer die Meinung der CDU-Fraktion auf der letzten Arbeitssitzung am Mo0ntagabend zusammen. Mit der Streichung aller freiwilligen Zuschüsse, so wie sie von der Verwaltung im Haushaltsentwurf 2006 vorgelegt wurde, könne sich die Fraktion nicht anfreunden. Sparen müsse sein, aber der Ansatz der Verwaltung, alle Mittel auf Null zu setzen, sei nicht der beste. Aktive und mitwirkungsbereite Bürgerinnen und Bürger, die freiwillig und unentgeltlich Zeitspenden einbringen, sind ein Bein einer Bürgergesellschaft, so die CDU in ihrer Pressemitteilung. Das andere bein seien Menschen, die Finanzmittel in Form von Geldspenden zur Verfügung stellen. Deshalb ging ein Dank an alle Sponsoren, die das Ehrenamt schon in der Vergangenheit unterstützt haben. Der vom Beigeordneten Klaus Fallberg vorgeschlagene Weg, Stiftungen zu propagieren, wird von der CDU-Fraktion unterstützt. Zwischen den ehrenamtlich geführten Vereinen und Organisationen sowie der Politik habe sich über viele Jahre hinweg eine gute Partnerschaft entwickelt. Vereine haben sich im Vertrauen darauf auch sozialen Aufgaben geöffnet, die weit über die eigentlich Vereinsziele hinausgehen. Sparen im Kultur-, Sport- und Sozialbereich treffe vor allem Kinder und Jugendliche, sowie Mitbürger in sozial schwierigen Situationen, heißt es weiter. So werde die CDU-Fraktion zum Beispiel beantragen, die Zuschüsse für die offene Jugendarbeit in allen Ortsteilen und für die Sportvereine wie in den Vorjahren wieder in den Haushalt einzustellen. Die Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit kann nicht beliebig zurückgefahren werden, ohne dass das Ganze auf Dauer Schaden nimmt, waren sich die CDU-Ratsvertreter und sachkundigen Bürger einig. Deshalb braucht das Ehrenamt auch Verlässlichkeit und Beständigkeit. "Wo die Förderung von Vereinen und Organisationen nur als Kosten und Belastung des Haushalts und nicht als Investitionen für die Zukunft gesehen werden, ist auf Dauer die Lebensqualität in unserer Gemeinde bedroht", fasste Ratsherr heinz Rütering die Meinung der Christdemokraten zusammen.