CDU Gemeindeverband Nottuln

Gemeinderat: B-Plan für Buckenkamp

Nottuln - Keine Entscheidung hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für die künftige Nutzung der freien Grünfläche in der Straße „Am Hang“ getroffen. Das Gespräch mit den Anwohnern, das die Verwaltung zunächst führen wollte, habe inzwischen stattgefunden, informierte Bürgermeister Peter Amadeus Schneider. Nach kurzer Diskussion verständigte der Rat sich darauf, dass die Verwaltung wieder auf die Politik zukommt, sobald sich konkrete Vorschläge entwickelt haben.
Einstimmigkeit herrschte darüber, wg. des Projektes „Wohnen am Buckenkamp“ den neuen „Bebauungsplan Buckenkamp“ aufzustellen. Damit wird der Gemeinde wie auch den Anliegern die Möglichkeit verschafft, beim Planverfahren Einfluss zu nehmen. Helmut Walter (FDP) sprach wohl für alle Politiker, als er diese Vorgehensweise „ausdrücklich begrüßte“. Damit könne man die verschiedenen Interessen - der Anlieger, des Investors, aber auch des Krankenhauses - abwägen. Auf Vorschlag von Christof Peter-Dosch (Grüne) wird der Bebauungsplan auch den Parkplatz Buckenkamp umfassen, um die gesamte Situation städtebaulich in den Blick zu nehmen.

Bei sechs Gegenstimmen der UBG und zwei Enthaltungen aus Reihen der SPD wurde der Bebauungsplan „Hellersiedlung“ mit breiter Mehrheit endgültig beschlossen. Alfred Hübner erneuerte die Kritik der UBG, dass neben der Entwässerungs- auch die Lärmschutzproblematik nicht geklärt sei. Alle Gutachten seit 1996 gingen davon aus, dass der Lärmschutzwall 4,50 Meter hoch ist. Das habe aber nie der Realität entsprochen. Die UBG sehe die Gefahr, dass Schadensersatzklagen auf die Gemeinde zukommen.

Das aktuelle Lärmgutachten für die Hellersiedlung gehe nicht von der fälschlich angenommenen Soll-Höhe des Walles aus, sondern vom Ist-Zustand, korrigierte Bürgermeister Schneider die UBG. „Baurechtlich sind wir da auf der sicheren Seite.“