CDU: Haushaltseinbringung nicht schieben!
Mit diesen Zahlen beeindruckte Christoph Berghaus, der die Jugendherberge seit sieben Jahren leitet,die Nottulner CDU.
In ihrer Themenreihe "Leben und Arbeiten in Nottuln" verschafften sich die Christdemokraten am vergangenen Donnerstag einen Überblick über den Herbergsbetrieb an der Gemeindewiese.
Christoph Berghaus lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, der Musikagentur und dem Gymnasium.- Gerade die Nutzung der gymnasialen Räume veranlassen zum Beispiel immer wieder das Landesjugendorchester nach Nottuln zu kommen, da sie hier optimale Probebedingungen vorfinden meinte Berghaus.
Während des Rundgangs überzeugten sich die CDU-Mitglieder vom gut funktionierenden und lebhaften Herbergsbetrieb, der nach Angaben von Christoph Berghaus mit 12 Mitarbeitern (incl.einem Zivildienstleistenden und 2 Mini-Jobs) betrieben wird.
Im Anschluss an die Führung stellte Nottulns erster Beigeordneter Klaus Fallberg den Christdemokraten nochmals das Projekt "Nahwärmeverbund Hummelbachtal" vor und erläuterte den Baufortschritt. Durch die günstige Lage von Hauptschule-Gymnasium-Wellen- und Hallenbad, Wellnesspoint und Jugendherberge kann die im Bau befindliche Hackschnitzel-Verbrennungsanlage in naher Zukunft kostengünstig diese Einrichtungen mit Energie aus nachwachsenden Rohstoffen versorgen. Kein Wunder, so Nottulns CDU-Ortsvorsitzender Georg Schulze Bisping sei deshalb, dass alle Ratsfraktionen dieses Projekt befürworteten.
In der anschliessenden "aktuellen kommunalpolitischen halben Stunde" begrüßten die CDU-Mitglieder, dass der Gemeindehaushalt 2011 termingerecht eingebracht werde. " Die späte Haushalts-Einbringung für dieses Jahr, hat der Gemeinde nur Nachteile gebracht " meinte Georg Schulze Bisping.- Er ergänzte die rückwirkende Steuererhöhung habe viel Unfrieden gestiftet und nicht gerade zur Vertrauensbildung in die Kommunalpolitik beigetragen. Mit Unverständnis habe man deshalb den SPD-Antrag zur Verschiebung der Haushaltsberatungen aufgenommen. Sollten sich bei dem Zahlenwerk gravierende Änderungen durch Kreis, Land oder Bund ergeben, müssevom Bürgermeister dann halt einen Nachtragshaushalt eingebracht werden.- Jetzt wieder zu schieben, macht keinen Sinn, war sich der CDU-Ortsvorstand einig.