CDU Gemeindeverband Nottuln

„Gärtner“ helfen Kindern in Brasilien

Nottuln - Ganz schön erschöpft waren die Jugendlichen der Jungen Union Nottuln, als sie am Samstag die Pinsel und Spaten zur Seite legten. Den ganzen Tag hatten sie in einem Nottulner Garten Hand angelegt, um Beete, Hecken sowie einen alten Schuppen wieder in neuem Glanz erscheinen zu lassen. Etliche Bambusstauden, deren Wurzeln sich über Jahre ihren Weg ins Erdreich gebahnt hatten, mussten entfernt werden und ein altes Gartenhaus einen neuen Anstrich erhalten.
Die Mitglieder der Jungen Union Nottuln arbeiteten für einen guten Zweck - und sie wollen ihr Engagement fortsetzen.
All diese Tätigkeiten wurden an diesem Tag vor einem karitativen Hintergrund erledigt: der Hilfe für brasilianische Kinder und Jugendliche in den Favelas Sao Paulos.

Denn die großzügige Entlohnung behielten die JUler keineswegs für sich selbst, sondern übergaben diese ihrer Mitschülerin und Stellvertretenden JU-Vorsitzenden Viktoria Ingwald. Diese wird, so heißt es in einer Pressemitteilung der JU, in den Sommerferien im Rahmen eines Schüleraustausches für sieben Wochen nach Südamerika reisen und dort neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten Sao Paulos auch die Favelas, die Armenviertel der Stadt, besuchen.

Seit vielen Jahren ist dort das Sozialprojekt „Santa Fe“ aktiv, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Straßenkindern aus dem Armenviertel zu helfen. Bei „Santa Fe“ wird den Kindern und Jugendlichen nicht nur eine gute Betreuung gewährt, sondern auch die notwendige medizinische Versorgung und das tägliche Essen zur Verfügung gestellt. Zudem bietet das Sozialprojekt zahlreiche Bildungsmöglichkeiten an, erklärt die JU in einer Pressemitteilung.

„Die Kinder aus den Favelas haben so gut wie keine Zukunftsperspektive. Deshalb bietet Santa Fe vielen Jugendlichen die so dringend benötigte Schulbildung. Das kann man nur unterstützen“, meint Nina Weymann, Vorsitzende der Jungen Union Nottuln.

In den kommenden Wochen wird sich die Junge Union auch weiterhin in Nottulner Haushalten engagieren, um noch mehr Geld für das Sozialprojekt zu sammeln, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.