„Familien brauchen Entlastung und eine unterstützende soziale Infrastruktur ! Damit Familien und Kinder sich gut entwickeln können, müssen Eltern und Kindertagesstätten, Schule und Jugendhilfe besser als gegenwärtig zusammenwirken“ faßte der Nottulner CDU Ortsvorsitzende Georg Schulze Bisping am Donnerstagabend zusammen. Der CDU Ortsvorstand hatte seine Sitzung in das Familien-Zentrum St. Gerburgis gelegt, um sich dort von der Leiterin Christine Hullerum über die ersten Erfahrungen der praktischen Arbeit im Familienzentrum zu informieren.
Sehr engagiert betonte Frau Hullerum, die das Familienzentrum am Wittgeistkamp leitet: „Wir möchten für Groß und Klein ein Ort der Begegnung sein.Es ist uns wichtig, Eltern im Alltag zu helfen und zu unterstützen, wenn es z.B. um Erziehungsfragen geht oder darum, Familie und Beruf zu vereinbaren“
Ausführlich berichtete Frau Hullerum über das Angebot des Familienzentrum das sich seit Mai 2006 an der Pilotphase des Landes NRW beteiligt, die nunmehr kurz vor ihrem Abschluß und der Auswertung steht.
Sie berichtete den interessierten CDU Mitgliedern von den umfangreichen Kooperationsangeboten
die zur Hilfe und Unterstützung der Familien im Familienzentrum geboten werden können.
So gibt es eine enge Verzahnung zum Caritasverband, Ehe-Familien- und Lebensberatung, Kreisjugendamt, heilpädagogischen Frühförderstelle usw..
Im weiteren Verlauf der Vorstandssitzung warf Andreas Kleinmann (sachkundiger Bürger im Ausschuss für Familie, Schule und Soziales ) einige Fragestellungen zur Thematik Bildung auf.
Ziel, so Kleinmann, müsse es sein, zu einer ganzheitlichen kommunalen Bildungspolitik in Nottuln zu kommen.- „Wir wollen Bildung von Anfang an und ein Leben lang – und das aus humanen, sozialen und ökonomischen Gründen“ zitierte er hierbei aus dem Entwurf des aktuellen Grundsatzprogrammes der CDU Deutschland.