Für ein schöneres Nottuln
Für ein schöneres Nottuln – Unter diesem Leitbild starteten die Mitglieder der Jungen Union Nottuln in den letzten Wochen und Monaten eine Umfrage unter Jugendlichen, die herausstellen sollte, was die jungen Bewohner an ihrem Ort kritisieren und wie man diese Probleme beseitigen könne. Mit Freude kann die JU feststellen, dass es im Ort zwar nach Meinung der jungen Leute einige Schwachstellen gebe, die Befragten jedoch im Allgemeinen mit ihrer Gemeinde zufrieden sind.
Kritik kam bezüglich des Bahnhofs in Appelhülsen. Gerade weibliche Jugendliche fühlen sich zu später Stunde in der Dunkelheit häufig unsicher und wünschen sich eine ausreichende Beleuchtung aller Teile des Bahnhofs. Darüber hinaus wurde angegeben, dass von Nottuln aus unzureichende infrastrukturelle Anbindungen zum Bahnhof in Appelhülsen bestehen, um von dort beispielsweise Freitagsabends mit dem Zug nach Münster zu gelangen.
Viele Jugendliche wünschen sich zudem weitere Freizeit- und Unterhaltungsangebote. Hier ist mit dem Freibad zwar gerade zur Sommerzeit eine große Attraktion vorhanden, trotzdem wird sich beispielsweise ein Minigolfplatz oder die Einrichtung weiterer Cafés oder Discos gewünscht.
In einer Diskussion mit dem Bürgermeisterkandidaten der CDU, Raphael van der Poel, am letzten Dienstag kamen die zahlreich erschienenen Mitglieder der JU zu dem Schluss, dass bei der Eröffnung von weiteren Freizeit- und Unterhaltungsangeboten vor allem private Unternehmer aktiv werden müssen und die „öffentliche Hand lediglich Grundlagen schaffen kann“. Diese gelinge durch eine attraktive Gestaltung der Gemeinde, „damit Unternehmer in Nottuln einen Absatzmarkt für ihre Ideen sehen, diese umsetzen können und davon letztendlich die Bürger profitieren“, so van der Poel. Eine solche Attraktivitätssteigerung ist nach Ansicht der Jungen Union und des Bürgermeisterkandidaten sicherlich auch der beschlossene Bau der Umgehungsstraße und die damit einhergehende Entlastung des Ortskerns.