CDU Gemeindeverband Nottuln

Keine Post-Service-Stelle in Schapdetten

Nur ein „Mobiler Post Service“ möglich

Schapdetten. Tief enttäuscht zeigte sich CDU-Ratsvertreter Heinz Rütering von der Deutschen Post. Er hoffte bis zuletzt auf die Einrichtung eines „Post Points“ in Schapdetten. Diese Verkaufsstellen bieten eine eingeschränkte Produktpalette an. Berthold Hoppe, Regionaler Politikberater der Deutschen Post AG in Dortmund, teilte jetzt mit, dass die Post „stationäre Vertriebseinrichtungen nur in zusammenhängenden Gebieten mit mehr als 2.000 Einwohnern“ einrichtet.

Mit 14.000 stationären Einrichtungen bundesweit wird die Mindestanzahl von 12.000 stationären Einrichtungen gewährleistet, so die Post. Rütering ist über die Werbung der Post mehr als irritiert, denn dort heißt es: „Post Point – Wir sind da, wo Sie uns brauchen, Ihre Deutsche Post jetzt noch mehr in Ihrer Nähe!“ Es ist schon „ein Witz“, mit dieser Aussage zu werben.

Mit der Forderung nach einem Post Point steht Rütering nicht allein da. Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert gesetzliche Schritte gegen die anhaltende Schließung von Postfilialen. So hält er es für zwingend notwendig, in allen Gemeinden mit mehr als 1000 Einwohnern eine Postfiliale zu unterhalten.

Die letzte Möglichkeit, doch noch ein Mini-Angebot der Deutschen Post zu erhalten, ist der „Mobile Post Service“, der zum Beispiel für Hohenholte zugesagt wurde. Bürger können dem Postzusteller Briefe und Päckchen mitgeben und zusätzlich auch Briefmarken kaufen sowie kleinere Postbankgeschäfte erledigen. Dazu muss man dem Postzusteller per Servicekarte bestellen oder auf der Strasse ansprechen. Die Prüfung für diesen Dienst, nicht dieser Dienst, hat Berthold Hoppe Heinz Rütering zugesagt.