CDU Gemeindeverband Nottuln

"Hier wird Geschichte lebendig."

Van der Poel besuchte Wassermühle im Stevertal !

"Über das genaue Jahr der Fertigstellung sind sich die Historiker nicht einig, aber über dem Eingang steht etwas vom Jahr 1614", meinte Hubertus Schulze Westerath über die Wassermühle im Stevertal.

Zusammen mit seinen Eltern Detmar und Elisabeth erläuterte er dem Bürgermeisterkandidaten Raphael van der Poel die Restaurationsarbeiten an dem historischen Gebäude.
Der Ortsvorstand der Nottulner CDU hatte am Donnerstag seine Vorstandssitzung auf den Hof Schulze Westerath verlegt, um sich dort über den Fortschritt der Restauration der alten Wassermühle ein Bild zu machen.
Bürgermeisterkandidat Raphael van der Poel lobte das große Engagement der Familie, die jeden Schritt bei der Restauration mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Landschaftsverband und der Bezirksregierung abstimmt.- Auch dass die Familie hier erhebliche Eigenmittel einsetzt, würdigte van der Poel mit großem Respekt.

"Zunächst galt es, das Gebäude vor weiterem Verfall zu schützen", schilderte Hubertus Schulze Westerath.- Jedoch, und diese Tatsache konnte er in der Baustelle an vielen Stellen aufzeigen, tauche  bei der Renovierung eines so alten Gemäuers immer wieder eine Überraschung oder Unwägbarkeit auf, mit der man nicht unbedingt gerechnet hatte. Die noch aufzubringenden Mittel habe der verantwortliche Architekt auf ca. 560.000 EUR beziffert.

Die CDU-Mitglieder, die aufgrund der großen Teilnehmerzahl in drei Gruppen durch das Gebäude geführt wurden, zeigten sich besonders von der massiven, zweischaligen Sandsteinbauweise äußerst beeindruckt.

Während die frühere Nutzung des Gebäudes nicht einwandfrei belegt werden kann, zeichnete Schulze Westerath für eine zukünftige Nutzung einige Beispiele auf: Auf jeden Fall soll die Mühle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.- Hier könnten Lesungen, klassische Musikaufführungen oder auch Kinder-Malschule etc. stattfinden.