CDU Gemeindeverband Nottuln

Familienpolitik aktiv gestalten

Große Auftaktveranstaltung am 11.Mai 2009

Ein "Haus der Familie" in der Aschebergschen Kurie - so lautet der Vorschlag der Nottulner Christdemokraten. Diese Idee kann lt. Andreas Kleinmann, sachkundiger Bürger im Bereich Familie-Jugend-Soziales und Bildung im Gemeinderat, nur zusammen mit der Gemeinde, den Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Vereinen und Initiativen mit Leben gefüllt werden.

Die CDU plant nun eine Info-Veranstaltung. Hier soll den vielfältig Aktiven die sich seit langem um Familien im weitesten Sinne bemühen, die Idee "Haus und Familie vorgestellt werden. "Wir wollen deutlich machen, dass es uns darum geht, die vielfältigen Aktivitäten zu vernetzen, zu sichern und auszubauen und keine Konkurrenz zu installieren" erläuterte Kleinmann.

"Wir haben in Nottuln hohe Anteile von jungen Menschen unter 18 Jahren. Für junge Familien  ist Nottuln sehr attraktiv:  Das komplette Schulangebot und die vielen Freizeiteinrichtungen, die große Vereinsdichte und die damit verbundenen Betätgiungsmöglichkeiten sind für junge Familien der Grund, nach Nottuln zu kommen. - Aber wenn wir nicht gegensteuern, wird der Bevölkerungsanteil der jungen Familien (25-44 Jahre) nach allen bisherigen Prognosen bis zum Jahr 2025 um 15,5 % sinken" erläutert auch der Fraktionsvorsitzende der CDU, Hartmut Rulle die Notwendigkeit zum Handeln.

Als "Auftaktveranstaltung" für die Weiterentwicklung der Idee zum "Haus der Familie" lädt die CDU deshalb zu Montag, den 11.05. 2009  alle Interessierten und alle die sich um  Familien bemühen in das Forum des Gymnasiums ein.

Vorgesehen ist u.a. ein Einführungsreferat des Oberbürgermeisters der Stadt Hamm, Peter Huntsteger-Petermann. Er wird am Beispiel der Stadt Hamm aufzeigen, wie eine Kommune aktiv Familienfreundlichkeit einer Stadt/Gemeinde beeinflussen kann.)


Weiterhin konnte die CDU mit Ihrer Idee auch das Städte-Netzwerk NRW überzeugen. So wird der dort tätige Projektleiter, Rechtsanwalt Arnd Pricibilla die Notwendigkeit der Attraktivitäts-Erhaltung einer Gemeinde für Familien begründen.
"Wenn jede Stadt jetzt die familienfreundlichste sein will, wird es einen starken Wettbewerb um junge Familien geben" ist seine These. Aber auch die Gerechtigkeit unter den Generationen will er thematisieren.

Auch der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Siegfried Laske lädt alle Interessenten ein, an der Veranstaltung am 11.05.2009 teilzunehmen. "Selbstverständlich wird es genügend Raum geben, unsere Ideen offen zu diskutieren und weitere Vorschläge einzubringen"

Foto: Peter Hunsteger-Petermann, OB der Stadt Hamm referiert zum Thema: aktive Familienpolitik am Beispiel der Stadt Hamm