„Zur Zeit unterrichten wir 340 Schüler, davon 21 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf“ berichtete der Schulleiter der St. Martinus-Grundschule Heinz Rönnebäumer dem CDU-Vorstand. Vor dem Hintergrund, das am 01. August das neue Schulgesetz NRW in Kraft trat und an der St. Martinus Grundschule die offene Ganztagsgrundschule eingerichtet wurde, führte der CDU Ortsvorstand seine öffentliche Sitzung am vergangenen Donnerstag in der Schule durch, um sich vor Ort zu informieren. Der Schulleiter führte die Teilnehmer durch das Gebäude und erläuterte in den Räumlichkeiten das Konzept „integrative Schule“. Besonders hob er das große Engagement seines 23 Lehrer umfassenden Kollegiums hervor. So seien in diesem Jahr auch wieder Arbeitsgemeinschaften möglich geworden, die das Schulleben und die Identifikation mit der Schule bereichern. Beispielhaft führte er die Kunst / Chor / Theater und Ballsport AG an.
Und auch der Verein Pippi-Langstrumpf, in dessen Regie die offene Ganztagsgrundschule durchgeführt wird, leiste hervorragende Arbeit, berichtete Rönnebäumer. Erfreut berichtete er, dass zur Zeit 46 Kinder das Angebot offene Ganztagsschule annehmen und darüber hinaus 21 Kinder das vom Verein Pippi-Langstrumpf angebotene Programm „ „Schule von 08 bis 01“, das gerade berufstätigen Eltern die Sicherheit einer vernünftigen Betreuung gebe. Die momentane Raumausstattung der Schule, so fasste anschließend Georg Schulze Bisping für die CDU zusammen, kann als ganz komfortabel bezeichnet werden. So stehen neben der neu eingerichteten Küche, in der die Kinder künftig ihr Mittagessen einnehmen können, ein Theaterraum, ein Leseraum, ein Computerraum und sogar ein freier Klassenraum, in dem der Englischunterricht erteilt werden kann, zur Verfügung.
Kritisch bedauerte Schulze Bisping den Wegfall des „Schulkindergartens“ der in der Vergangenheit sehr erfolgreich einige Kinder auf die Schule vorbereitet habe. „Gerade die Schwächeren bedürfen der besonderen Förderung, um ihre Chancen zu wahren“ fügte er an. Ob die von der Landesregierung geplanten „Lernstudios“ hier die Lücke schließen kann, bleibt abzuwarten, meinte er.
Für die CDU sei es wichtig, im Bereich Schule und Schulgesetz sehr eng mit Eltern, Lehrern und der Landespolitik in Verbindung zu stehen, um möglichen Fehlentwicklungen entgegenwirken zu können. Die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler stehe im Mittelpunkt der neuen Schulpolitik in NRW erläuterte Schulze Bisping.
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