CDU Gemeindeverband Nottuln

Mit kleinen Maßnahmen viel für Familien, Kinder und Jugendliche erreichen

CDU stellt drei Anträge für bessere Freizeitangebote, mehr Schatten auf dem Schulhof und eine starke Einbindung des Ehrenamts

Oft sind es nicht die großen Investitionsprojekte, die das Leben der Bürger vor Ort unmittelbar verbessern. Mit drei Anträgen möchte die CDU-Fraktion bestehende Angebote und Infrastruktur in Nottuln, Schapdetten und Appelhülsen gezielt weiterentwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die Aufwertung des Bolzplatzes in Schapdetten, ein verbesserter Ballfangschutz am neuen 3x3-Basketballfeld am Wellenfreibad und mehr Grün und Schatten auf dem Schulhof der St.-Marien-Grundschule in Appelhülsen.

„Wir wollen bereits bestehende Infrastruktur mit kleinen, durchdachten Maßnahmen weiter optimieren. Entscheidend ist, genau hinzuschauen, was die Menschen vor Ort brauchen und wünschen, und öffentliche Mittel möglichst wirkungsvoll einzusetzen“, erklärt Arnd Rutenbeck aus dem CDU-Fraktionsvorstand.

In Schapdetten soll geprüft werden, wie der Bolzplatz mit Fußballtoren, Sitzgelegenheiten und einem Abfallbehälter attraktiver werden kann. Auch Fördermittel und die Beteiligung von Anwohnern und freiwilligen Helfern sollen dabei in den Blick genommen werden.

Marco Upmann, CDU-Ratsherr für Schapdetten, betont: „Ein Bolzplatz ist ein wichtiger Treffpunkt für Kinder und Jugendliche im Dorf. Mit überschaubarem Aufwand wollen wir einen Ort aufwerten, der Bewegung ermöglicht und das Miteinander im Dorf stärkt. Dabei möchten wir auch das Engagement vor Ort einbeziehen und fördern.“

Am Wellenfreibad erfreut sich das neue Basketballfeld bereits großer Beliebtheit. Weil Bälle über den angrenzenden Zaun auf den verschlossenen Tennenplatz fliegen, soll eine möglichst kostengünstige Ergänzung des Ballfangschutzes geprüft werden.

Bernd Gerding, CDU-Ratsherr, hat das Problem aufgenommen und sagt: „Das Basketballfeld wird gut angenommen und ist ein toller Bewegungs- und Begegnungsort geworden. Jetzt wollen wir mit einer einfachen, wirtschaftlichen Lösung dafür sorgen, dass es im Alltag noch besser nutzbar ist.“

Für den Schulhof in Appelhülsen beantragt die CDU, eine Förderung über das Landesprogramm „Coole Schulhöfe“ zu prüfen. Mehr entsiegelte Flächen, Bäume und Schatten sollen die Aufenthaltsqualität verbessern. Auch die Beleuchtung einzelner Bereiche soll untersucht werden.

„Kinder brauchen Schulhöfe, auf denen sie sich auch an heißen Tagen wohlfühlen. Die Wünsche der Eltern und der Schulleitung zeigen uns, wo Verbesserungen sinnvoll sind. Wenn wir dafür Fördermittel nutzen können, sollten wir diese Chance ergreifen“, so Rutenbeck als Appelhülsener CDU-Ratsherr.

Allen drei Anträgen liegt derselbe Gedanke zugrunde: Vorhandene Angebote stärken, öffentliche Mittel verantwortungsvoll einsetzen und ehrenamtliches Engagement ermöglichen und fördern. Denn eine lebenswerte Gemeinde entsteht nicht nur durch große Projekte, sondern auch durch viele kleine Verbesserungen, die Familien, Kindern und Jugendlichen unmittelbar zugutekommen.