Nottuln. „Zehn Ideen für Nottuln, zehn Ideen für die CDU“ – unter dieses Motto hatte die CDU Nottuln ihren jüngsten Marktstand gestellt und offensichtlich den Nerv vieler Bürger getroffen. Zahlreich nahmen sie die Gelegenheit wahr, „ihren“ Ratsvertretern auf direktem Weg die Meinung sagen zu können, berichtet CDU-Ortsvorsitzender Georg Schulze Bisping.
So seien etliche Beschwerden über die mangelnde Pflege der Nottulner Grünanlagen zur Sprache gekommen. Und auch das Erscheinungsbild des Ortskernes mit Dreck und Laub sei angeprangert worden. Oft wurden positive Beispiele aus den Nachbargemeinden Havixbeck und Senden zitiert, berichtet die CDU.
Darüber hinaus wurden viele weitere Themen genannt. So sei von vielen Jugendlichen ein Taxibus am Freitag abend gefordert worden, da in Nottuln zu wenig Freizeitangebote für die Zielgruppe der 14- bis 17-Jährigen vorhanden seien. Von einigen Anwohnern wurden auch „Angst-Räume“ benannt. Diese Anwohner wünschen sich in Teilbereichen einiger Straßen eine bessere Beleuchtung.
„Offensichtlich haben wir einen Kommunikationsweg gefunden, der auch Bürger ohne E-Mail und Internet bewegt, Kontakt mit der Politik aufzunehmen“, resümierte Georg Schulze Bisping. Deshalb werde man auch im November einen entsprechenden Marktstand einrichten.
Alle Eingaben, so Schulze Bisping, werden in der CDU-Fraktion und im Gemeindeverbandsvorstand ausgewertet und unmittelbar in die politische Arbeit einfließen. Wer dennoch die Kontaktaufnahme per E-Mail vorzieht, kann weiterhin seine Wünsche auch unter der Internet-Präsenz der CDU Nottuln eingeben. |www.cdu-nottuln.de