CDU Gemeindeverband Nottuln

Dem Tüchtigen gehört die Zukunft!

90,8 % lassen Jostmeier jubeln

Nottuln. Die CDU schickt im Landtags-Wahlkreis Coesfeld II, zu dem Ascheberg, Dülmen, Lüdinghausen, Nordkirchen, Nottuln, Olfen und Senden gehören, zum vierten Mal den Dülmener Werner Jostmeier (59) ins Rennen ums Direktmandat. Bei der Wahl durch eine Wahlkreis-Mitgliederversammlung fuhr der Jurist in der Aula des Gymnasiums Nottuln am Donnerstagabend ein Traum-Ergebnis ein: 90,8 Prozent Zustimmung ließen den Landtagsabgeordneten jubeln und die Gäste im Saal begeistert klatschen. Damit hatte er sein Ergebnis von 2004 noch einmal um fast drei Prozentpunkte getoppt. Nur elf von 121 Mitgliedern stimmten mit "Nein", zwei enthielten sich.


Die Bilanz Jostmeiers der vergangenen fünf Jahre wurde erstmals nicht in langatmigen Reden, sondern kurzweiligen Interviews vorgestellt. "Er ist ein Politiker, aber er ist ein Mensch dabei", hob Linda Wessels aus Olfen hervor. Die junge Frau hatte den Abgeordneten ("Ein Jeck, durch und durch!") im Karneval kennengelernt und ein Praktikum bei ihm in Düsseldorf absolviert. Der Lüdinghauser Berufskolleg-Leiter Rudolf Hege lobte Jostmeier als "Beispiel, an dem sich junge Menschen orientieren können". Thomas König aus Darup berichtete, wie sich Jostmeier unbürokratisch und durchsetzungsstark für einen neuen Radweg eingesetzt hatte: "Wir waren alle baff. Bis 2011 soll der Radweg jetzt kommen." Sogar einen Krach mit Landes-Wirtschaftsministerin Christa Thoben hat Jostmeier riskiert, als er sich für die Bewohner in Wochenendhausgebieten einsetzte. "Ein gutes Ergebnis für die Bürgerinnen und Bürger" sei erreicht worden, bedankte sich Dülmens Baudezernent Clemens Leushacke bei dem Mann, "der auch mal auf den Tisch hauen kann".


Per Videoeinspielung trat als "Überraschungsgast" noch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf, der Jostmeier als "überzeugten Europäer" bezeichnete und die Mitglieder aufrief, "hart zu kämpfen". "Der Wahlkampf wird im nächsten Jahr kein Spaziergang", prophezeite auch Jostmeier. Er kündigte an, "weiter für die Menschen da sein" zu wollen.