CDU Gemeindeverband Nottuln

Heinz Gehling seit 50 Jahren in der CDU

-str- Nottuln. Knapp 30 Mitglieder waren Donnerstagabend zur Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Nottuln in die Gaststätte Kruse gekommen. Sie wurden von Georg Schulze Bisping noch als stellvertretender Vorsitzender begrüßt. Im Laufe des Abends bekam er dann von den Anwesenden offiziell das Amt des 1. Vorsitzenden übertragen. Bereits seit kurz nach der letzen Wahl hatte er die Fäden des Ortsvereins in der Hand, weil der gewählte 1. Vorsitzende Andreas Bross umziehen musste.
Vor den Vorstandswahlen legte Schulze Bisping einen ausführlichen Rechenschaftsbericht ab, was die Partei in den letzten zwei Jahren in Nottuln erreichen konnte. Mit Blick in die Zukunft sehe er als eine Hauptaufgabe des Vorstands, neue Mitglieder zu werben, schloss er seine Ausführungen.
Bürger sind eher bereit, sich punktuell einzubringen, so Schulze Bisping und zeigte sich überzeugt, dass die CDU auch für projektbezogene Mitarbeit von Nichtmitgliedern offen sein müsse.
Dann übernahm Fraktionsvorsitzender Gerhard Dörndorfer als Wahlleiter die Versammlung. Nach der Entlastung des alten Vorstands wählten die Anwesenden turnusgemäß ihren neuen für zwei Jahre. Als erstes bestimmten sie Schulze Bisping zum 1. Vorsitzenden. Zu seinem Stellvertreter wurde Detlef Mesenbrock gewählt. Zum neuen Schriftführer machten die Mitglieder Julian Allendorf. Als Beisitzer komplettieren seit Donnerstag Norbert Burke, Hanns Eynck, Bernd Gerding, Jutta Großmann, Georg Huesker, Thomas Hülsken, Marvin Lemke, Josef Lütkecosmann und Roswitha Roeing-Franke das zwölfköpfige Führungsteam des Nottulner CDU-Ortsverbandes. Als letzte Wahlen standen das Benennen der Mitglieder für den Gemeindeverbandsvorstand und die Vorschläge von Delegierten und Ersatzdelegierten für den Kreisparteitag an. Die Anwesenden hießen die vom Vorstand erstellten Listen für gut und befürworteten, die benannten Mitglieder im April zu den Wahlen im Gemeindeverbandsvorstand zu entsenden.
Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Werner Jostmeier ging danach auf die Frage Ist alles gut im Land NRW, in unserem ländlichen Bereich? ein. Zufrieden zeigte er sich über den Stand der Planung der Nottulner Umgehungsstraße. Positiv bewertete er auch, dass der Kreis Coesfeld mit dem St.-Gerburgis-Kindergarten sein viertes Familienzentrum bekommen habe. Kurz beleuchtete Jostmeier das aktuelle Thema Kohlebergbau und sparte auch kritische Punkte im Kreis nicht aus. So sprach er die Frage der Grundschulgrenzen unter dem Blickwinkel, ob Schulen im ländlichen Raum dadurch gefährdet seien, an. Hier besteht Handlungsbedarf, mahnte er.
Die Erhöhung der Kindergartenbeiträge im Kreis sei sicher nicht gerade glücklich, so Jostmeier zu einem weiteren Thema, das auch in der Versammlung zu heißen Diskussionen führte. Der Landtagsabgeordnete betonte, dass zuvor seit 1993 die Elternbeiträge nicht erhöht worden seien. Der Mehrbetrag liege nur bei etwa 2,50 Euro pro Monat, und auch weiterhin bleibe das zweite Kind beitragsfrei.
Wir kommen jetzt zum allerwichtigsten Tagesordnungspunkt, eröffnete Schulze Bisping danach das letzte Thema, die Ehrung langjähriger Mitglieder. Bereits seit 50 Jahren ist Heinz Gehling Nottulner CDU-Parteimitglied. Herzlich gratulierten ihm Schulze Bisping und Jostmeier mit Urkunde, Anstecknadel und Präsent zu seiner Treue. Auch drei 40-Jährige wurden geehrt. So lange sind Heinz Fliß, Heiner Stahl und Christoph Neuhaus bereits in der Partei. Neuhaus sei leider verhindert, so Schulze Bisping. Er wird, ebenso wie Heinz Ketteler, der für 25 Jahre eine Auszeichnung erhält, in den nächsten Tagen vom Vorstand persönlich besucht.