CDU Gemeindeverband Nottuln

Leitbild-Debatte: CDU arbeitet

„Wie wollen und werden etwas bewegen für Nottuln und seine Zukunft – zusammen mit allen Bürgern“, leitete CDU-Gemeindeverbandschef Thomas Hülsken mit einem klaren Arbeitsziel einen besonderen Abend der Nottulner CDU ein: Die Christdemokraten haben die Arbeitsphase für die Erstellung eines Leitbildes und politischer Leitziele für Nottuln gestartet.
Fraktion, Vorstände und interessierte Mitglieder trafen sich im Gasthaus Arning zu einem ersten intensiven Workshop. Das Ziel zunächst: Die Definition der Handlungsfelder, für die politische Leitzeile erarbeitet werden. In Arbeitsgruppen aufgeteilt analysierten die Christdemokraten zunächst die Situation und bewerteten Stärken und Schwächen Nottulns. Unter Einbeziehung der handelnden gesellschaftlichen Gruppen erarbeiteten sie anschließend die Kernfragen. „Die Nottulner Zukunftsfragen“, wie es Fraktionsvorsitzender Gerd Dörndorfer formulierte.

Diese Kernfragen der Zukunft führt die Workshop-Teilnehmer denn auch grundlegend weg von den alltäglichen Entscheidungen, die ansonsten auf der Tagesordnung jeder Ausschuss- oder Ratssitzung stehen. Im Workshop arbeiteten die CDU-Mitglieder grundsätzlicher und auch visionärer, als es sonst von Rat und Ausschüssen in der Routine-Arbeit geleistet werden. Es ging halt um Kernfragen und die große Richtung für Nottuln auf den verschiedene Politikfeldern.

Die CDU hat ganz bewusst diesen ersten Workshop vor der nächsten Ratssitzung durchgeführt, bei der die Leitbild-Entwicklung - nach eineinhalb Jahren (!) endlich - auf der Tagesordnung steht. „Wir wollten vor einer Sachentscheidung im Rat selbst Methoden ausprobieren und erste Inhalte erarbeiten. Ansonsten kann man wohl kaum darüber entscheiden, wie ein für die Zukunft unsere Bürger so wichtiger Prozess zielführend über die Bühne gebracht werden kann. Und das gerade vor dem Hintergrund, dass die Bürgerschaft sich in diesem Prozess engagieren soll und muss“, betonte Josef Lütkecosmann, der den Workshop vorbereitet hatte.

Für die Nottulner CDU war dieser Workshop der Auftakt für eine ganze Serie von Arbeitssitzungen. „Wir wollen diesen Prozess sehr aktiv mitgestalten, also müssen wir auch eine gute und intensive Vorarbeit leisten“, sagte Hülsken, der dabei darauf verwies, dass die CDU das Thema überhaupt auf die politische Tagesordnung gebracht und vor einem Jahr sogar bereits einen Experten nach Nottuln geholt hatte.