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14.05.2018 | WN Nottuln
Offen für Gespräche
Jahreshauptversammlung der CDU Ortsunion Appelhülsen

Halbe Sachen sind nicht das Ding von Klemens Bause. Der Appelhülsener, der seit fast sechs Jahrzehnten auch dem Kolpingverband verbunden ist, gehört ebenfalls schon lange der CDU an. CDU-Ortsvorsitzender Markus Böker und CDU-Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle zeichneten Klemens Bause am Dienstagabend für eine 50-jährige Mitgliedschaft aus. „Es lohnt sich, sich zu binden“, betonte der Jubilar unter dem Beifall der anwesenden Mitglieder. „Ohne Bindung hat der Mensch kein Fundament.“

Die Ehrung war sicherlich der emotionale Höhepunkt der Jahreshauptversammlung der Appelhülsener CDU, die sich ansonsten vielen Sachthemen widmete. Neben der Diskussion mit Fachbereichsleiter Karsten Fuchte über Baulandperspektiven für Appelhülsen (siehe Bericht 2. Seite Nottuln) ging es um die bisherige und aktuelle politische Arbeit. Ortsvorsitzender Markus Böker zog dabei ein insgesamt recht positives Resümee, verwies auf das CDU-Engagement – zum Beispiel beim Kunstrasenplatz für die Arminia, beim neuen Feuerwehrgerätehaus für Appelhülsen oder beim Hochwasserschutz – sowie auf viele Gespräche mit Bürgern, Gruppen und Vereinen.

Dass die CDU bei diesen Sachthemen auch mit anderen Parteien zusammenarbeitet, das machte Dirk Mannwald in seinem Bericht als CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender deutlich. „Wir sehen uns nicht als Opposition“, betonte er.

Klemens Bause (Mitte) ist 50 Jahre Mitglied der CDU. Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle (l.) und Ortsvorsitzender Markus Böker gratulierten. Foto: Ludger Warnke

Kritisch beleuchtete Mannwald die hohe Personalfluktuation in der Gemeindeverwaltung in den vergangenen zweieinhalb Jahren und die Arbeit der amtierenden Bürgermeisterin. Im Wahlkampf habe es geheißen: „100 Prozent geeignet“. Da sehe er noch eine große Lücke, so Mannwald.

Der Gemeindeverbandsvorsitzende stimmte mit diesen Worten auf das Thema „Kandidatensuche für die Bürgermeisterwahl 2020“ ein. „Die Chancen der CDU allein sind sehr gering, den Bürgermeister zu stellen“, betonte Mannwald. Deshalb sei man bei der Kandidatensuche offen für Gespräche mit anderen Parteien. Aktuell, so Mannwald, eruiere man in Gesprächen mit den Grünen und der FDP, ob eine gemeinsame Kandidatensuche möglich sei. Es seien gute Gespräche, aber ein Ergebnis gebe es nicht, so Mannwald.

Dieses Vorgehen findet in der Mitgliederschaft Unterstützung. Lediglich ein Appelhülsener CDU-Mitglied äußerte sich kritisch und hegte die Befürchtung, dass bei einem gemeinsamen Kandidaten mehrerer Parteien die christdemokratischen Werte zu kurz kommen.



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