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21.09.2017 | WN Nottuln
Dicke Bretter bohren bei der Deutschen Bahn
CDU Appelhülsen

Ob er schon ahnt, was da auf ihn zukommt? Auf die Frage, was zu tun ist, um die seit langem gewünschte Bahnunterführung am Bahnübergang in der Bahnhofstraße Appelhülsen zu erreichen, antwortet Marc Henrichmann spontan: „Dicke Bretter bei der Bahn bohren.“ Ähnlich wie beim Thema „Bahnstrecke Münster-Lünen“ müsse man auch beim Thema „Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs Appelhülsen“ immer wieder bei der Bahn vorstellig werden.

Es ist Montagmorgen am Bahnhof in Appelhülsen. Marc Henrichmann und eine ganze Reihe von CDU-Mitgliedern aus Appelhülsen und Darup betreiben Wahlkampf und nehmen Kontakt zu den vielen Berufspendlern auf. Zwischendurch bleibt Zeit für andere Themen, zum Beispiel für das Thema Bahnübergang.

Ratsmitglied Heinz Mentrup, der auch stellvertretender Wehrführer ist, weist darauf hin, dass die oftmals am Tag geschlossenen Schranken ein echtes Problem für die Feuerwehr sind. Gleich mehrere Feuerwehrleute arbeiten bei den Firmen in der Industriestraße. Im Falle eines Alarmeinsatz kann es immer wieder passieren und passiert es auch, dass die Wehrleute auf dem Weg zum Gerätehaus vor den geschlossenen Bahnschranken stehen und warten müssen. „Das ist für die Feuerwehr ein ernstes Thema, es geht um die Sicherstellung der Tagesverfügbarkeit“, betont Mentrup.

Dauerthema Bahnübergang Appelhülsen: Bundestagskandidat Marc Henrichmann (Mitte) mit CDU-Politikern vor den geschlossenen Bahnschranken. Foto: Ludger Warnke

Sollte er am Sonntag (24. September) in den Bundestag gewählt werden, will sich Marc Henrichmann für das Projekt einsetzen. Der Havixbecker tritt dabei ein Erbe an, das weit über die Zeit seines Vorgängers Karl Schiewerling hinausreicht. Bereits Ende der 1980er-Jahre ließ sich auch der damalige Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Willi Rawe aus Havixbeck mit den CDU-Verantwortlichen an der geschlossenen Bahnschranke in Appelhülsen fotografieren. Immerhin: 1996 kam es zu einem Planfeststellungsbeschluss „Aufhebung Bahnübergang Appelhülsen“. Das Projekt schien in trockenen Tüchern, war es aber nicht. Die Politik schaltete sich ein. Nicht vergessen ist der Ortstermin der Abgeordneten Karl Schiewerling und Bernhard Schemmer mit den Bahnverantwortlichen im August 2008, was dem Projekt neuen Schwung gab.

Im Dezember 2012 wurde dann der modernisierte Bahnhof Appelhülsen mit Aufzuganlage, neuer Fußgängerbrücke und angehobenen Bahnsteigen offiziell in Betrieb genommen. 3,3 Mio. Euro hatte die Bahn in die Modernisierung investiert.

Was fehlt, ist die Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs. CDU-Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle vermutet, dass durch die Modernisierung des Bahnhofes und die Erlangung der Barrierefreiheit der Bahnübergang in der Prioritätenliste der Bahn wieder ganz weit nach hinten gerutscht ist. Marc Henrichmann wird dicke Bretter bohren müssen.



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