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07.02.2020 | CDU Nottuln
CDU lädt ein zur öffentlichen Fraktionssitzung: „Abwägungsprozess fair und konsequent fortsetzen"
Die im Raum stehende Fällung der Platanen im Nottulner Ortskern schlägt hohe Wellen und soll in der Ratssitzung am 18.02.20 auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen werden. Während Grüne und UBG sich bereits festgelegt haben - die Bäume sollen erhalten bleiben - ist für die CDU-Fraktion der Abwägungsprozess längst noch nicht abgeschlossen. Die Verwaltung und ein beauftragter Gutachter haben in der letzten Ausschusssitzung gute Gründe genannt, die Platanen zu fällen, weshalb CDU, SPD und FDP dem so zustimmten. Auch die aktuell diskutierten Gegenargumente können die CDU-Vertreter bislang nicht überzeugen.


Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle: „Wir haben uns die Entscheidung schon in der Sitzung nicht leicht gemacht. Es war für uns eine knappe Entscheidung. Jetzt gebietet es die Fairness, unseren Abwägungsprozess fortzusetzen und dabei auch die Gegner der Entscheidung einzubeziehen.“


Die CDU lädt deshalb zu einer außerplanmäßigen öffentlichen Fraktionssitzung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in den Ratssaal am Schlaundenkmal ein. Beginn ist am kommenden Montag, 10.02.20 um 19:15 Uhr. Vertreter von Fridays for Future und Nottuln nachhaltig haben ihr Erscheinen bereits zugesagt.

Die CDU will dort verschiedene Gesichtspunkte ansprechen.


Blieben zunächst alle Bäume stehen, müssten jedoch über viele Jahre immer wieder einzelne Bäume je nach Standsicherheit gefällt werden, ehe nach spätestens 20 Jahren alle Platanen durch Neuanpflanzungen ersetzt sind. Die CDU bezweifelt, ob diese Klimabilanz mittel- und langfristig günstiger ausfällt, als von Anfang neue Bäume zu pflanzen. Auch ist die zutreffende Argumentation der SPD zu berücksichtigen, dass laut Gutachten in jedem Fall ein erneuter massiver Rückschnitt der ausgehöhlten kranken Äste vor allem im Kronenbereich erfolgen müsste. Das reduziert für die ersten Jahre die Belaubung, verändert das Erscheinungsbild zum Negativen und wird die Klimabilanz noch weiter verschlechtern. Auch müssen die Verkehrssicherheit und die Barrierefreiheit wesentlich tiefgreifender als bislang diskutiert werden.


Die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Georg Schulze Bisping und Marco Upmann abschließend: „Wir als CDU machen sachorientierte Politik. Erst am Schluss sollten wir nach Abwägung aller Argumente zu einer finalen Entscheidung kommen. In die eine oder andere Richtung. Das können wir Befürwortern und Gegnern zusichern.“



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