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CDU Deutschlands / Markus Schwarze
10.10.2018 | CDU Nottuln

CDU zur Kostensteigerung beim Sporthallenneubau

Im Zusammenhang mit der Kostenexplosion beim Neubau der Sporthalle am Rudolph-Harbig-Weg hat die UBG anderen Parteien vorgeworfen, CDU, SPD, FDP und Linke hätten den Beschluss zum Turnhallenneubau im Sommer 2016 überstürzt gegen die Stimmen der UBG herbeigeführt und so die Grundlage für die heutige Kostenexplosion geschaffen.

Die CDU hingegen hält den seinerzeitigen Grundsatzbeschluss auch heute weiterhin für richtig und sieht sich hierin durch den Verlauf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses bestätigt.

Als am 06.07.16 der Grundsatzbeschluss für den Sporthallenneubau und damit gegen eine Renovierung der alten Halle getroffen wurde, war die Turnhalle an der Rudolph-Harbig-Straße bereits ca. 1 Jahr gesperrt und stand dem Vereins- und Schulsport somit nicht mehr zur Verfügung. Ursache waren umfangreiche Bauschäden und umfassender Sanierungsbedarf bei Heizung, Lüftung sowie Sanitär- und Elektroanlagen. Eine Renovierung hätte laut öffentlichem Sitzungsprotokoll 2,6 Mio. Euro Kosten verursacht. Der Aufwand für den Neubau einer Dreifachturnhalle wurde seinerzeit bei 3,9 Mio. Euro beziffert. Die Verwaltung setzte die bilanzielle Nutzungsdauer für eine sanierte Halle mit 15 Jahren, bei einem Neubau mit 50 Jahren an. Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle: "Vor diesem Hintergrund und der klaren Positionierung des mit Hilfe einer renommierten Kanzlei ausgewählten Architekten erfolgte der Grundsatzbeschluss zum Turnhallenneubau entgegen der Darstellung der UBG alles andere als voreilig. Die Entscheidung war wohlüberlegt und würde auch heute von uns wieder so getroffen werden". In der HFA-Sitzung erklärte Frau Vaegs von der Verwaltung, dass beim Abriss der alten Halle deren Fundamente begutachtet und der desaströse Zustand dokumentiert worden wäre: Die Fundamente der alten Halle standen flächendeckend und offenkundig seit langer Zeit unter Wasser. Abriss und Neubau seien alternativlos gewesen.


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Die CDU-Mitglieder ließen sich von Josef und Stefan Schulze Frenking über den Hof der Familie führen. Foto: CDU Appelhülsen
Exkursion der CDU Appelhülsen

Der CDU-Ortsverband Appelhülsen hat den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Schulze Frenking-Backmann besucht. Eingangs informierte Josef Schulze Frenking über den historischen Werdegang des Hofes. Der Betrieb wird seit langer Zeit von einer Generation auf die nächste übertragen. Auf diese Weise wird auf der Hofstelle seit 900 Jahren Landwirtschaft betrieben.

Im Anschluss übernahm Sohn Stefan Schulze Frenking die Führung über den Hof. Neben den Familienmitgliedern sind auf diesem noch ein angestellter Landwirt und ein Auszubildender beschäftigt. Die Betriebsschwerpunkte sind Ackerbau, Ferkelaufzucht, Mastschweinehaltung und Forstwirtschaft. Der Ackerbau dient der Erzeugung von Futtermitteln für die Tiere und umfasst fünf Früchte: Weizen, Triticale, Gerste, Mais und Ackerbohnen. Des Weiteren werden auf über 6 Hektar Umweltmaßnahmen wie Blüh- oder Uferrandstreifen durchgeführt. Die zugekauften Ferkel kommen aus der Region, ebenso werden die Mastschweine regional vermarktet.

Die Landwirtschaft liege der CDU besonders am Herzen, stelle sie doch die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sicher, schreibt die CDU in einer Pressemitteilung. Markus Böker, Vorsitzender des Ortsverbandes, war nach Besichtigung der Schweineställe über die Nachhaltigkeit und über die Fürsorge für die Tiere trotz der recht großen Anzahl beeindruckt.

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