Hintergrund
Social Network I Social Network V Social Network VII Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
20.04.2019 | CDU Nottuln

Kar- und Ostertage 2019
Der CDU Gemeindeverband Nottuln wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Osterfest und damit verbunden schöne Feiertage.

"Dass er Dich in den Arm nimmt, das wünsche ich Dir. - Auferstehung bleibt nur ein Wort,  wenn ich seine lebendige Gegenwart nicht erfahre."

Jahreshauptversammlung des CDU Gemeindeverbandes Nottuln

Die Gemeinde Nottuln scheint interessant zu sein für Frauen und Männer, die das Bürgermeisteramt bekleiden möchten. Bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Gemeindeverbandes berichtete Vorsitzender Dirk Mannwald aus der mit Grünen und FDP gebildeten Findungsgruppe: „Wir haben bisher sechs ernst zu nehmende Bewerbungen. Und wenn Manuela Mahnke in Apensen Bürgermeisterin werden sollte und Nottuln verlässt, kommen bestimmt weitere Kandidaten dazu.“ 

Die in diesem und im kommenden Jahr anstehenden Wahlen werfen ihre Schatten voraus: Zunächst stimmte Europaabgeordneter Dr. Markus Pieper die Parteifreunde auf den Europawahlkampf ein. Und Dirk Mannwald beschwor die Anwesenden: „Der Erfolg wird uns nicht in den Schoß fallen, aber wir müssen uns für die Idee Europa und unsere Ideen stark machen. Wir werden den Populisten nicht das Feld überlassen.“

Bekanntlich sind die Vorbereitungen für die Bürgermeisterwahl 2020 bereits angelaufen und auch die zeitgleichen Kommunalwahlen sollen nach den Sommerferien bei den Christdemokraten Thema werden. Eine Programmkommission sei bereits tätig, berichtet Mannwald.

Im Blick auf die Gemeindeverwaltung erklärte der Vorsitzende, dass man nicht nur das Schlechte suche, sondern Gutes auch lobe. „Wir müssen aufpassen, wen wir mit unserer Kritik treffen. Die Mitarbeiter genießen unser volles Vertrauen.“

Die CDU wolle „konstruktive, gestaltende Kraft im Ort“ sein und suche dazu Mehrheiten auch über die Parteigrenzen hinaus. „Wir haben ein gutes Netzwerk entwickelt und können stolz darauf sein, dass wir viele sachkundige Bürger an unserer Seite haben.“ Dennoch könne der 192 Köpfe zählende Gemeindeverband neue Mitglieder jederzeit gebrauchen. „Wer sich engagieren will, findet bei uns den Raum dazu.“

weiter

Artikelbild
Der Europaabgeordnete Dr. Markus Pieper warb auf der CDU-Generalversammlung für Europa (hinten Dirk Mannwald, Vorsitzender des Gemeindeverbandes). Foto: Frank Vogel
Dr. Markus Pieper zu Gast bei der CDU Nottuln

Er sei einmal gefragt worden, wen er auf eine Bahnfahrt von Berlin nach Amsterdam mitnehmen würde. Und Dr. Markus Pieper , Europaabgeordneter der CDU , erklärte, dass er ein AfD-Mitglied einladen würde. Dem würde er dann zeigen, dass man kein Geld zu tauschen braucht, wenn man in die Niederlande fährt, dass man sein Geld voll zurückerstattet bekäme, wenn die Bahn mehr als zwei Stunden zu spät in Amsterdam ankäme, und dass man vom Zielort aus mit dem Mobiltelefon zu Hause anrufen könne, ohne Roaminggebühren zu bezahlen. „Ich könnte 30 Sachen erklären, die durch die Europäische Gemeinschaft geschaffen wurden und die gut sind. Das nenne ich Freiheit.“ Wer, wie die AfD, den Euro aufgeben wolle, den Nationalstaat wolle, der setze sich nicht für deutsche Interessen ein, sondern mache Deutschland zur Provinz.

Markus Pieper sprach bei der Generalversammlung des CDU-Gemeindeverbandes fast doppelt so lange wie vorgesehen. Dabei legte er einen Parforceritt durch ein weites Feld von Themen hin. Denn Pieper ist begeisterter Europäer, erzählt davon, dass man 70 Jahre Frieden habe, und wie sehr die deutsche Wirtschaft, auch im Kreis Coesfeld, von der Einführung des europäischen Binnenmarktes profitiere.

Er grenzte die CDU-Politik ab nicht nur gegenüber AfD und Linken, sondern auch gegen „Rot-Grün“, kritisierte zum Beispiel die Ideen der Vergemeinschaftung der Sozialsysteme und der Schulden („Wir sind nicht unsozial, aber wir wollen nicht für die kaputte Politik anderer Mitgliedsländer haften“), verteidigte die Migrationspolitik mit starken Außengrenzen und die Verschärfung des Urheberrechtes im Internet. „Es ist nicht mehr als recht, dass die Googles und Facebooks, die bei uns Milliarden verdienen, minimal zur Kasse gebeten werden.“ Und zur drohenden Verschärfung der Düngemittelverordnung: „Ja, auch wir wollen die Wasserqualität verbessern, aber nicht über die Köpfe der Landwirte hinweg.“ Er habe in dieser Sache „einen gewissen Optimismus, aber versprechen kann ich nichts.“

Kritisch sieht Pieper, dass die Hürde, um ins EU-Parlament einzuziehen, auf 0,5 Prozent gesenkt worden ist. „So wachsen die kleinen Gruppierungen immer mehr an, und das destabilisiert das Parlament.“ Er bat seine Parteifreunde, sich im Wahlkampf zu engagieren, sodass möglichst viele Menschen am 26. Mai an die Wahlurnen treten: „Je höher die Wahlbeteiligung, desto besser für uns.“

weiter

CDU zur Kostensteigerung beim Sporthallenneubau

Im Zusammenhang mit der Kostenexplosion beim Neubau der Sporthalle am Rudolph-Harbig-Weg hat die UBG anderen Parteien vorgeworfen, CDU, SPD, FDP und Linke hätten den Beschluss zum Turnhallenneubau im Sommer 2016 überstürzt gegen die Stimmen der UBG herbeigeführt und so die Grundlage für die heutige Kostenexplosion geschaffen.

Die CDU hingegen hält den seinerzeitigen Grundsatzbeschluss auch heute weiterhin für richtig und sieht sich hierin durch den Verlauf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses bestätigt.

Als am 06.07.16 der Grundsatzbeschluss für den Sporthallenneubau und damit gegen eine Renovierung der alten Halle getroffen wurde, war die Turnhalle an der Rudolph-Harbig-Straße bereits ca. 1 Jahr gesperrt und stand dem Vereins- und Schulsport somit nicht mehr zur Verfügung. Ursache waren umfangreiche Bauschäden und umfassender Sanierungsbedarf bei Heizung, Lüftung sowie Sanitär- und Elektroanlagen. Eine Renovierung hätte laut öffentlichem Sitzungsprotokoll 2,6 Mio. Euro Kosten verursacht. Der Aufwand für den Neubau einer Dreifachturnhalle wurde seinerzeit bei 3,9 Mio. Euro beziffert. Die Verwaltung setzte die bilanzielle Nutzungsdauer für eine sanierte Halle mit 15 Jahren, bei einem Neubau mit 50 Jahren an. Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle: "Vor diesem Hintergrund und der klaren Positionierung des mit Hilfe einer renommierten Kanzlei ausgewählten Architekten erfolgte der Grundsatzbeschluss zum Turnhallenneubau entgegen der Darstellung der UBG alles andere als voreilig. Die Entscheidung war wohlüberlegt und würde auch heute von uns wieder so getroffen werden". In der HFA-Sitzung erklärte Frau Vaegs von der Verwaltung, dass beim Abriss der alten Halle deren Fundamente begutachtet und der desaströse Zustand dokumentiert worden wäre: Die Fundamente der alten Halle standen flächendeckend und offenkundig seit langer Zeit unter Wasser. Abriss und Neubau seien alternativlos gewesen.

weiter

Suche
Termine
Impressionen