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27.07.2017 | WN Nottuln
Die Teilhabe aller im Blick
Heinz Rütering neuer Behindertenbeauftragter
Heinz Rütering hat sich schon auf vielen Feldern engagiert. Jetzt ist der Schapdettener Behindertenbeauftragter der Gemeinde Nottuln. Er hat sich einiges vorgenommen.

„Ich bin in dem Thema schon zu Hause.“ Heinz Rütering ist neuer Behindertenbeauftragter der Gemeinde Nottuln und an diese Aufgabe nicht wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Ungezählte Jahre hat er im Sozialausschuss mitgearbeitet, in der vergangenen Ratsperiode als Vorsitzender. Er engagiert sich im Stift Tilbeck sowohl im Projekt „Wahlbüro“ (in dem die „Leichte Sprache“ das Hauptthema ist) als auch im Projekt „Selbstständig leben im Quartier“. Dass er auch als Gästeführer immer wieder mit dem Thema Barrierefreiheit, sei es für Menschen mit Gehbehinderungen, aber auch mit Seh- und Hörbehinderungen, zu tun hat, ist für seine neue Aufgabe auch nicht unwichtig. Genauso wie die Tatsache, dass Rütering selbst mit seinen inzwischen 77 Jahren manches Problem aus eigener Erfahrung kennt.

Bürgermeisterin Manuela Mahnke und Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck begrüßten Heinz Rütering am Mittwoch im Rathaus, um die Zusammenarbeit offiziell zu starten. „Wir freuen uns, dass sich jemand für dieses wichtige Amt gefunden hat, der sehr gut vernetzt ist und in der Gemeinde anerkannt ist.“ Ihren Dank sprach die Bürgermeisterin auch noch einmal Rüterings Vorgänger, Udo Strebel, aus. Der hatte die Aufgabe abgegeben, um als Ratsmitglied einen Interessenkonflikt zu vermeiden.

Rütering denkt genauso. Er hat deshalb seine Ernennung zum Sachkundigen Bürger der CDU-Fraktion zurückgegeben. „Ich bin als Behindertenbeauftragter neutral, überparteilich. Und ich bin auch von der Gemeinde unabhängig“, betont er. „Ich bin kein Mitarbeiter der Verwaltung.“

Der neue Behindertenbeauftragte Heinz Rütering (Mitte) wurde von Bürgermeisterin Manuela Mahnke und Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck in seinem neuen Amt begrüßt. Foto: Frank Vogel

Dass Heinz Rütering mit der Verwaltung aber eine gute Zusammenarbeit pflegen wird, das steht fest. „Wir kennen uns ja schon lange“, sagt Benedikt Gellenbeck. „Und wir haben uns immer gut verstanden.“ Der Behindertenbeauftragte sei eine wichtige Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgern, betont Manuela Mahnke. „Wir freuen uns, wenn wir Fachleute an unserer Seite haben wie Heinz Rütering oder auch Eberhard Wenzel oder Ulli Messing, die uns auf Dinge aufmerksam machen, die wir nicht immer im Fokus haben.“

Wenzel, ehemaliger Behindertenbeauftragter, und Messing sind im Senioren- und Behindertenbeirat aktiv, dessen Vorsitzender Heinz Rütering ist. In dieses Amt war der Schapdettener im Juni gewählt worden. Vier Wochen später bestellte der Rat ihn einstimmig zum Behindertenbeauftragten. „Ich habe im Beirat eine kompetente Mannschaft“, sagt Rütering. Weitere an einer Mitarbeit Interessierte seien aber jederzeit willkommen. Der Beirat soll demnächst eine neue Satzung erhalten, damit er besser aufgestellt ist und kontinuierlicher als bisher arbeiten kann.

Um den Behindertenbeauftragten zu kontaktieren, gibt es verschiedene Wege: Am ersten Donnerstag im Monat – zum ersten Mal also am 3. August – bietet Heinz Rütering eine Sprechstunde an. Von 14.30 bis 16 Uhr steht er in der Alten Amtmannei für Fragen, Anregungen und Kritik zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Rufnummer, unter der er zu erreichen ist: 02502/942-166. Und wer ihm eine Mail schreiben möchte, kann dieses unter der Adresse behindertenbeirat@nottuln.de tun.

Schließlich sollen auf der Homepage der Gemeinde (www.nottuln.de) Informationen des Behindertenbeauftragten veröffentlicht werden. Und der Behindertenbeirat ist ebenfalls im Internet vertreten unter www.behindertenseniorenbeiratnottuln.webnode.com


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