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23.04.2016 | WN Nottuln
Näher an die Menschen ran
CDU Nottuln

Kein Interesse an Parteiarbeit? Die CDU Nottuln möchte dem entgegenwirken und die Kontakte zu Mitgliedern und Bürgern intensivieren.

 

Die Einladung des CDU-Ortsvereins Nottuln zu seiner Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Gasthaus Denter war auf nur geringe Resonanz gestoßen. Selbst von den sieben zu ehrenden langjährigen Mitgliedern hatten nur zwei den Weg in die Burgstraße gefunden: Friedrich Kramer, der 50 Jahre dabei ist, und Rudolf Sänger, der 25 Jahre der Partei die Treue hält. Beiden überreichte Vorsitzende Silke Beckhaus Verdienstnadeln und Blumen.

 

Um dem mangelnden Interesse an Parteiarbeit entgegentreten zu können, fragten sich die Christdemokraten: Wie finden wir wieder besseren Kontakt zu unseren Mitgliedern? Martin Uphoff, 2. Vorsitzender, beruhigte: „Das kenne ich auch von anderen Vereinen. Das ist mehr ein gesellschaftliches als ein politisches Problem. Doch was tun?“

 

Fazit der Diskussion: „Wir müssen einfach wieder näher an unsere Bürger ran!“ Doch wie? Als erstes plant die CDU, zukünftig mehrmals im Jahr an Marktständen den direkten Kontakt zu den Menschen zu suchen.

Die langjährigen Mitglieder Friedrich Kramer (2.v.r.) und Rudolf Sänger (l.) wurden von der CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Silke Beckhaus und ihrem Stellvertreter Martin Uphoff geehrt. Foto: Dieter Klein

Georg Schulze Bisping vermisste aber auch Transparenz in den eigenen Reihen. „Wer von uns kennt eigentlich die CDU-Kandidaten auf Kreisebene, die Coesfeld bei den nächsten Landtagswahlen vertreten sollen? Was weiß man außer den Namen eigentlich von deren Kompetenz?“ Auch hier sollen Kontakte gefördert werden.

 

Diskutiert wurde dann über verschiedene lokalpolitische Themen. Josef Lütkecosmann zeigte sich unzufrieden mit den bisherigen Bemühungen der Gemeinde Nottuln um Verbesserungen im Öffentlichen Personennahverkehr, speziell bei der Schülerbeförderung: „Es kann doch nicht sein, dass von 20 jungen Appelhülsenern keiner zum Gymnasium Nottuln kommt. Die fahren nach Havixbeck und Dülmen, aber nicht zu uns. Es fehlen Fahrverbindungen auch außerhalb der Stoßzeiten. Da muss dringend was geschehen!“

 

Einigkeit herrschte beim Thema „Flüchtlinge“. „Keine Ghettos, sondern Integration durch Dezentralisierung“, fasste Roswitha Roeing-Franke zusammen. Die CDU plädiert dafür, mehr kleinere Wohnräume zu mieten oder zu kaufen. Und zwar da, wo Bürger und Flüchtlinge nebeneinander und miteinander leben können.

 

Einig war man sich auch über Dirk Mannwald, der bei der Bürgermeisterwahl unterlegen war. Silke Beckhaus: „Dass du bei uns weitermachst, ist toll. Und es kommen ja wieder Wahlen. Hoffen wir, dass es beim nächsten Mal besser klappt.“



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