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24.02.2016 | CDA Kreis Coesfeld
Kreis-CDA befasst sich mit Polizeiarbeit aus Gewerkschaftssicht
GdP-Kreisvorsitzender Harmut Rulle aus Nottuln berichtete über die aktuelle Situation der Polizei im Münsterland und im Kreis Coesfeld

Hartmut Rulle, Vorsitzender der Kreisgruppe Münster der Gewerkschaft der Polizei (GdP), schilderte die Polizeiarbeit aus Gewerkschaftssicht den Mitgliedern der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Nottuln und des CDA-Kreisvorstandes. Rulle berichtete darüber, dass sogenannte „No-Go-Areas“ kein Problem von Großstädten oder dem Ruhrgebiet alleine seien. Auch im Münsterland gäbe es Gemeinden und Städte mit Problemvierteln. Hier bedürfe es verstärkter Polizeipräsenz, damit einzelne Polizistenstreifen nicht bedroht oder angegriffen werden oder, wenn dieses doch geschieht, das Gewaltmonopol des Staates auch durchsetzen können. Überhaupt seien Angriffe gegen Polizisten und Rettungskräfte in den letzten Jahren landesweit und auch im Kreis Coesfeld deutlich angestiegen.

Der Vorsitzende der GdP-Kreisgruppe Münster, Hartmut Rulle (2. v. r.), referierte zur „Polizeiarbeit aus Gewerkschaftssicht“ und diskutierte mit den CDA’lern und Gästen, darunter der stellv. Bürgermeister Paul Leufke (l.), über die Situation der Polizei.

Zusätzlich erschwere die zunehmende Anzahl der Wohnungseinbrüche die Arbeit der Beamten. Durch die gute Autobahnanbindung sei auch im Kreis Coesfeld die Anzahl der Wohnungseinbrüche gestiegen. Hierfür werden vorwiegend internationale Einbrecherbanden verantwortlich gemacht. Die Aufklärung der Einbrüche gestalte sich sehr schwierig, erklärt Hartmut Rulle, da sich die Einbrecher schnell ins Ausland absetzen würden. Aufgrund fehlender Speicherung von Telekommunikationsdaten werde die Aufklärung weiter erschwert.

Rulle zeigte keine positive Entwicklung für die Polizisten auf: „Aufgrund der Personalentwicklung werden die schon jetzt hohen Überstunden und Mehrarbeitsstunden weiter steigen“, prognostizierte er. Die Anzahl der Kollegen werde in den nächsten Jahren aufgrund der Demographie weiter zurückgehen, so Rulle. „Die jungen Kollegen fehlen, da die Regierung in der Vergangenheit hier gespart und Polizeistellen abgebaut hat.“ Im letzten Jahr sind die Ausbildungsstellen auf ca. 1.900 Plätze wieder erhöht worden. „Nur wenn dies auch in den nächsten Jahren so bleibt, kann der demographische Wandel etwas vermindert werden.“ Jan Willimzig, Vorsitzender der Kreis-CDA versicherte, dass die CDA sich für ein erhöhtes Angebot der Ausbildungsplätze stark machen wolle.



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