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06.05.2015 | WN Nottuln
„Stirbt die Schule, muss der Ort leben.“
Bürgermeisterkandidaten in Schapdetten
Bei der Versammlung des Vereins „Schapdettener für Schapdetten“ stellten sich die beiden Bürgermeisterkandidaten den Fragen der Mitglieder. 

Unter der Moderation von Dr. Michael Schwarzenau stellten sich Manuela Mahnke und Dirk Mannwald den Anwesenden vor. Wobei Mannwald als Nottulner den Vorteil hatte, die konkreten Anliegen der Schapdettener, etwa den Wunsch nach Bauland, schon besser zu kennen. „Ich verfolge das jetzt von außen“, stellte Mahnke fest und zeigte sich aus dieser Sicht überzeugt, dass weiterhin Leute in das Dorf ziehen würden. Wichtig sei ihrer Ansicht nach dafür, dass der öffentliche Personennahverkehr gut aufgestellt sei.

Ausgiebig fragten die Anwesenden nach, ob die Kandidaten für den Schulstandort Schapdetten längerfristig nicht doch noch eine Chance sehen. Beide äußerten angesichts der drohenden Schließung zwar Verständnis für die Eltern. „Ich kann mir aber vorstellen, dass uns die Bezirksregierung keine Wahl mehr lässt“, bedauerte Mannwald. Und Mahnke erklärte als „Verwaltungsmensch“, dass man das Pro­blem vor zehn Jahren hätte angehen müssen. „Stirbt die Schule, muss der Ort leben“, betonte Dirk Mannwald und konnte sich eine Anschlussnutzung für das Schulgebäude vorstellen. Manuela Mahnke unterstrich: „Auch in der Politik ist Ehrlichkeit wichtig. Wenn es eine Chance gäbe, hätten sie mich sofort an ihrer Seite.“ 

Die Gleichberechtigung und die Solidarität zwischen den Ortsteilen aktiv zu bewegen und allen dabei ihre Individualität zu erhalten, ist sowohl Mahnke als auch Mannwald wichtig. Als wesentlich betrachten beide Kandidaten den Wunsch der Schapdettener nach schnellem Internet. Auch wenn es wahrscheinlich nicht das favorisierte Glasfasernetz sein wird.

Die Bürgermeisterkandidaten Manuela Mahnke und Dirk Mannwald (l.) stellten sich den Fragen der Schapdettener. Moderator war Dr. Michael Schwarzenau. Foto: Marita Strothe
„An erster Stelle stand der Dettener Dorfladen“, blickte die 1. Vorsitzende Walburga Niemann am Montagabend zu Beginn der Generalversammlung von „Schapdettener für Schapdetten“ (SfS) auf erfolgreiche Aktivitäten des Vereins in 2014 zurück. Fragen zu Themen, die die Bürger des Dorfes mit Blick in die Zukunft bewegen, stellten sich im Anschluss die beiden Kandidaten für das Bürgermeisteramt, Manuela Mahnke und Dirk Mannwald. 

Rund 40 Mitglieder und Interessierte waren zum Treffen ins Hotel „Zur Alten Post“ gekommen. Besonderen Dank und Blumen von der 2. Vorsitzenden Carla Aldenborg bekam Hugo Sandmann für sein Engagement um den Dorfladen.

Zur finanziellen Situation des Vereins stellte Schatzmeisterin Ursula Reimann fest: „Wir sind recht zufrieden mit dem Kassenstand.“ Bei den Teilneuwahlen wurden die 2. Vorsitzende Carla Aldenborg und Schriftführer Stefan Wardau in ihren Ämtern bestätigt.

Nach den Wahlen stellte Walburga Niemann die aktuellen Projekte vor. So wird unter anderem mit Projektleiter Stefan Wardau an der Einrichtung eines „Schapdettener Marktplatzes online“ gearbeitet. Hugo Sandmann zeigte den Anwesenden die Streckenführungen des Jakobsweges durch Schapdetten, dessen neues Teilstück in den nächsten Tagen eröffneten wird. Beteiligt ist der Verein auch an der Ausschilderung des geplanten Ludgerus-Wanderweges, der mit vier von der St. Bonifatiuskirche ausgehenden Rundwegen verbunden werden wird. Dafür wurden bereits vier Bänke angeschafft, wusste Sandmann, zwei vom Heimatverein, zwei von SfS. 

Über das Ergebnis der Umfrage zum Schulstandort Schapdetten mit 69 positiven Antworten informierte Thomas Altepping. Ganz am Anfang stehen noch die Pläne der von Walburga Niemann geleiteten Gruppe zum Aufbau eines Wohnprojektes für demenziell erkrankte/ältere Menschen.



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