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27.09.2016 | CDU Nottuln
„Befremdlicher Angriff“
CDU zur aktuellen Schuldebatte

Mit scharfer Kritik hat die CDU auf den Vorstoß von SPD-Politiker Wolf Haase reagiert, die Schulsituation in Nottuln zu überdenken: „Wir brauchen keine Grundsatzdiskussion.“

 

Die CDU-Fraktion diskutierte am Wochenende über den Leserbrief von SPD-Ratsmitglied und stellvertretendem Bürgermeister Wolf Haase zum Thema Gymnasium. Einhelliges Votum: „Befremdlich!“ Habe SPD-Bürgermeisterin Manuela Mahnke im Wahlkampf noch klar zugunsten des Gymnasiums Position bezogen und das gerade auch noch einmal bei der 25-Jahrfeier bekräftigt, „startet nun ihr Parteikollege einen Frontalangriff und stellt die Existenzberechtigung in Frage“, schreibt die CDU in einer Pressemitteilung.

 

„Wir haben in Nottuln mit der Sekundarschule und dem Gymnasium ein stimmiges Konzept und gegenüber den anderen Baumbergegemeinden ein Alleinstellungsmerkmal“, befand Fraktionsvorsitzender Hartmut Rulle. „Und mindestens die Zweizügigkeit ist in den kommenden Jahren gesichert. Da ist es völlig kontraproduktiv, wenn aus Nottuln selbst heraus Stimmung gegen das Gymnasium gemacht wird. Und von einem stellvertretenden Bürgermeister erwartet man das schon gar nicht!“

 

Fraktionsvize Markus Lunau fasste die Stimmung in der Fraktion zusammen: „Auf der 25-Jahrfeier haben uns Schüler, Schulleitung, Lehrer und Elternvertreter überzeugend widergespiegelt, dass sie sich mit ihrer Schule identifizieren, für sie einstehen und an ihre Zukunft glauben. Wir brauchen keine Grundsatzdiskussion und stehen zu 100 Prozent zum Gymnasium!“

Dieser Auffassung schlossen sich auch die vier Ortsverbandsvorsitzenden, der Gemeindeverbandsvorsitzende Dr. Bruno Voß und die Junge Union Nottuln an. Ihr Sprecher Till Schulze Wintzler kritisierte insbesondere die fehlenden Verbesserungsvorschläge im Leserbrief von Haase und betonte, dass der Ruf des Gymnasiums durch solche Äußerungen leide, obwohl viele gute Entwicklungen festzustellen seien. Das hätten weder die Schüler noch die Lehrerschaft verdient.

 

Aus Sicht der CDU ist der einzige berechtigte Kritikpunkt im Leserbrief die Schülerbusverbindung von Appelhülsen nach Nottuln. Hier sieht auch die CDU Optimierungsmöglichkeiten und hat daher auch das Olfener Modell in die politische Diskussion eingebracht.

 

Ersten Berechnungen der Gemeindeverwaltung zufolge ließen sich hier bei gleicher Leistung circa 40.000 Euro jährlich einsparen, die die CDU gerne unter anderem zur Verbesserung des Schülerbusverkehrs einsetzen möchte. Die CDU: „Diesbezüglich könnte sich Herr Haase als Appelhülsener aktiv einbringen, damit mehr Appelhülsener Kinder das Gymnasium ihrer Gemeinde besuchen.“



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