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14.02.2016 | CDU Appelhülsen
CDU Appelhülsen fordert dezentrale Flüchtlingsunterbringung
Flüchtlingssituation in der Gemeinde Nottuln

Der Gemeindeentwicklungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch aus gutem Grund im Bürgerzentrum Schulze Frenkings Hof in Appelhülsen: Die Flüchtlingsunterbringung in Schapdetten und Appelhülsen steht auf der Tagesordnung. Zur Vorbereitung der Debatte ist der CDU-Ortsverband Appelhülsen zu einer Vorstandssitzung zusammengekommen.

 

Im Zentrum der Diskussion standen schnell Überlegungen der Gemeindeverwaltung, nach Schließung der Nottulner Hauptschule als Landeseinrichtung Flüchtlinge auch in Schapdetten und Appelhülsen unterzubringen. Für Appelhülsen sehen Planungen aus dem Nottulner Rathaus eine zentrale Einrichtung für bis zu 300 Menschen am Ortsausgang Richtung Autobahn vor. Die CDU Appelhülsen sieht dieses Vorhaben kritisch. Ein Ortsteil mit gut 4000 Einwohner wird trotz aktiver Bürger, Vereine und Verbände von einer derartig großen Flüchtlingsanzahl in seiner Integrationskraft überfordert. Die Appelhülsener Christdemokraten erinnern daran, dass in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude am Ahornweg bereits seit Jahren in einer übersichtlichen Einrichtung Flüchtlinge leben: „Die dezentrale Unterbringung in kleinen Einrichtungen von 30-40 Flüchtlingen hat sich im wesentlichen bewährt. Sie kann zwar nicht alle Probleme verhindern, ermöglicht aber am ehesten kurzfristig einvernehmliche Unterbringung und mittelfristig erfolgreiche Integration“.

Aus Gesprächen mit Vereinen und der Appelhülsener Feuerwehr ist eine weitere Konfliktlage bekannt: Das von der Verwaltung zum Bau eines Flüchtlingsheimes favorisierte Gemeindegrundstück ist im Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde Nottuln für eine Fortentwicklung der Appelhülsener Feuerwehr vorgesehen. Der Bau eines Flüchtlingsheimes würde diese sinnvolle Planung durchkreuzen. Auch deshalb lehnt die CDU Appelhülsen die Flüchtlingspläne an dieser Stelle ab.

 

Die CDU Appelhülsen ist aber zuversichtlich, dass die bisherigen Pläne geändert werden können. Hartmut Rulle, Vorsitzender der Appelhülsener CDU: „Schließlich handelt es sich um Überlegungen in einem frühen Stadium. Hier liegt die Chance, die derzeitigten Planungen in Gesprächen mit der Bürgermeisterin und im Rahmen der erforderlichen politischen Beratungen zu modifizieren“. Diese Beratungen beginnen am kommenden Mittwoch. Die CDU hofft, daß möglichst viele Appelhülsener an der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses im Bürgerzentrum teilnehmen. Alle Bürgerinnen und Bürger haben dort auch Rederecht.



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